Seit dem 27. Februar läuft auf der Plattform change.org eine Tinder-Kampagne unter dem Hashtag #RepresentLove. Das Ziel: „Liebe [soll] in jeder Form durch Emojis repräsentiert werden“. Das Problem: Obwohl seit 2015 bereits Emojis mit unterschiedlichen Hautfarben sowie für gleichgeschlechtliche Paare existieren, werden interkulturelle Paare bisher nicht berücksichtigt. Tinder will dies ändern.

In Zeiten, in denen den kleinen Bildern bereits rechtskräftige Gültigkeit und die Fähigkeit, das Alphabet zu verdrängen, zugesprochen werden, kommt der Schritt des Dating-App-Anbieters nicht überraschend, auch wenn er in den sozialen Netzwerken neben zahlreichen Zusprüchen auch die üblichen Kritiker auf den Plan ruft.

Man stützt sich dabei Tinder zufolge auf Studien, die besagen, dass immer mehr interkulturelle Paar aus Online-Dating hervorgehen. Tinder und die wachsende Beliebtheit von Dating-Apps sollen laut jüngster Untersuchung sogar zu mehr interkulturellen Eheschließungen geführt haben.

Prominente Unterstützer der Tinder-Kampagne

Unterstützt wird die Petition von bekannten Paaren, die ihre eigens kreierten Paar-Emojis auf Instagram gepostet haben. Und auch Persönlichkeiten wie Collien Ulmen-Fernandes sprechen sich laut offizieller Pressemitteilung für die laufende Kampagne aus: „Damit Andersartigkeit stinknormal sein kann, müssen stinknormale Emojis andersartig sein. So lapidar, so wichtig. Deswegen finde ich die Petition von Tinder, interkulturelle Pärchen-Emojis einzuführen, absolut großartig.“

Tinder hofft auf so viele Unterschriften wie möglich

Die Tinder-Petition auf change.org läuft momentan ohne festgesetztes Ende und in mehreren Ländern, darunter Deutschland, den USA, Frankreich und Spanien. Man hofft, in den nächsten Wochen und Monaten so viele Unterschriften wie möglich sammeln zu können, eine offiziell zu erreichende Zahl gäbe es aber nicht.

Tinder weißt außerdem darauf hin, dass der Prozess der Überprüfung, Bewilligung und Standardisierung eines vorgeschlagenen Emojis bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen kann.

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