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Kurios online Shoppen bei Amazon: 25 Jahre World Wide Web

Ein 56K-Modem war für viele Jahre der einzige Zugang zum WWW.
Ein 56K-Modem war für viele Jahre der einzige Zugang zum WWW.
Kaum zu glauben, aber in wenigen Tagen wird das World Wide Web erst 25 Jahre alt. Um zu beweisen, dass in der kurzen Zeit dennoch viel passiert ist, präsentieren wir heute Produkte, die euch wieder in die Anfangszeit des Internets versetzen.

Am 30. April 1993 war es endlich so weit. Die Öffentlichkeit durfte erstmals auf das World Wide Web zugreifen. Dass du heute diesen Artikel auf futurezone.de lesen kannst, hast du Tim Berners-Lee zu verdanken. Er entwickelte mit der Hypertext Markup Language (HTML) und dem Hypertext Transfer Protocol (HTTP) die Grundlagen des modernen Webs.

In Zeiten von Facebook-Datenskandal und Netflix-4K-Streaming ist es schwierig, sich die Anfänge Des WWWs vorstellen zu können. Deswegen stellen wir heute Produkte auf Amazon vor, die euch die Anfangszeiten des Webs hautnah erfahren lassen. Entschleunigung garantiert!

Ohne geht nicht: 56KBit Modem mit Komfortfunktion

Beeeeepdüüüüüütschhhiiiii…..Mit diesem Geräusch wurde der Nutzer damals zu einer Web-Session empfangen, die für heutige Verhältnisse ausgesprochen langsam durch die Leitung gesendet wurde. Mit 56K-”Highspeed” konnten Daten empfangen werden. Ein 3.5 Megabyte großer MP3-Song brauchte rund 10 Minuten, bis er auf der Festplatte geladen war, eine CD sogar 28 Stunden, vorausgesetzt der Download lief die ganze Zeit mit Fullspeed. Zum Vergleich: Ein zweistündiger Netflix-Film in 4K, den wir “on the fly” streamen können, wäre mit einem Modem erst in 600 Stunden heruntergeladen.

Das “Devolo MicroLink 56K Fun II externes Analog-Modem” kommt sogar mit einer Komfort-Funktion, die den Familienfrieden sichert. Steht ein Anruf mit dem Festnetztelefon an, muss die Internet-Verbindung nicht gekappt, sondern kann bequem auf hold gesetzt werden.

Lan-Kabel: Leben ohne Wireless-Internet

Aber selbst das beste “Fun-Modem” mit Luxus-Funktion ist nutzlos ohne die richtige Verkabelung. WLAN gibt es zwar bereits seit 1997, doch wirklich schnell wurde es erst 2009 mit der Marktreife des N-Standards.

Im zeittypischen Beige verbindet das “Ethernet Patchkabel” zuverlässig das Modem mit deinem PC, selbst Regen oder Stahlbetonwände können seine Übertragungsgeschwindigkeiten nicht reduzieren. Nur stolpern darfst du nicht!

Diskettenlaufwerk: Cloud der Vergangenheit

Deine heruntergeladenen Daten wollen natürlich auch gespeichert werden, die Cloud war schließlich noch nicht erfunden. Um der Epoche treu zu bleiben, fällt die Wahl des Speichermediums auf die Diskette.

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Kurioser Weise lassen sich bei Amazon keine Floppy Disks mehr finden. Laufwerke, die diese auslesen können, werden jedoch noch unzählige angeboten. Selbst per Prime kannst du dir eins in Haus liefern. Disketten findest du dann auf dem Flohmarkt.

Telefonieren mit dem MSN-Messenger

Das “Internet Phone GAMAX” ist zwar erst von 2006, dennoch haftet ihm wegen der expliziten MSN-Unterstützung ein gewisser Retro-Charme an. Immerhin 330 Millionen Nutzer konnte der Microsoft-Messenger in seinen Hochzeiten verzeichnen, wurde 2013 jedoch zugunsten des VOIP-Service Skype eingestellt.

Glücklicherweise unterstützt das GAMAX auch die MSN-Nachfolge, ansonsten wäre ein Kauf ziemlich nutzlos. Achte nur darauf, dass dein PC die Mindestanforderungen erfüllt. Windows 2000 sollte mindestens auf deiner Kiste laufen, die am besten mit 300 MHz oder mehr taktet. Schwierig wird es für alle Ultrabook-Besitzer ohne CD-Laufwerk, denn der Treiber wird auf einer Silberscheibe mitgeliefert.

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