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5.000 Apple-Angestellte entwickeln selbstfahrendes Auto

Wie das Apple-Auto aussehen wird, ist noch nicht bekannt.
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Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES / JUSTIN SULLIVAN
Kommt bald das elektrische iCar? Eine Strafanzeige gegen einen ehemaligen Mitarbeiter Apple-Mitarbeiter beleuchtet die Anstrengungen des Unternehmens in Sachen “Autonomes Fahren” – und liest sich wie ein moderner Tech–Krimi.

Dem ehemalige Apple-Mitarbeiter Xiaolang Zhang wird in einer Strafanzeige vorgeworfen, geheime Informationen über das “Self-Driving-Car”-Projekt des Herstellers gestohlen zu haben. Der 2015 von Apple angestellte Mitarbeiter soll seinem Arbeitgeber nach dem Ende seines Vaterschaftsurlaubs spontan mitgeteilt haben, dass er die Firma verlassen und eine Stelle bei dem chinesischen Unternehmen X-Motos annehmen werde.

Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen den Entwickler, wie er während seines Urlaubes am Abend den Apple-Campus illegalerweise betrat, und diesen mit einer Kiste, einem Computer und weiterer technischer Ausstattung wieder verließ. Zudem soll er den Bauplan einer Platine aus dem Apple-Netzwerk heruntergeladen haben, kurz nachdem er einen Last-Minute-Flug nach China gebucht habe.

Zugriff auf Apple-Datenbank

Aus der Strafanzeige geht neben den Anschuldigungen auch hervor, wie viele Personen bei Apple an einem selbstfahrenden Auto arbeiten. So sollen rund 5.000 Angestellte Zugriff auf Informationen auf das Projekt haben, von denen 2.700 streng geheime Daten einsehen können, wie Reuters berichtet.

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Apple arbeitet an neuer Informationsfusion

In der Strafanzeige kommentiert Apple keine näheren technischen Details, das Dokument deutet jedoch darauf hin, dass das Unternehmen intensiv an der Methode der Informationsfusion arbeitet, also dem Verknüpfen und Auswerten von Informationen aus verschiedenen Quellen.

Dem Beschuldigten drohen laut der Anzeige bei einer Verurteilung zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Dollar

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