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Warum sich bei Twitter so viele Nackte tummeln

Twitter ist für Nudisten die Anlaufstelle Nummer eins, wenn es um die Nackt-Community geht.
Twitter ist für Nudisten die Anlaufstelle Nummer eins, wenn es um die Nackt-Community geht.
Foto: imago/photothek
Nudisten sind bei sozialen Netzwerken auf den Geschmack gekommen, allen voran bei Twitter. Und das, obwohl nackte Haut im Netz nicht gern gesehen ist.

Soziale Netzwerke und auch Großmaschinerien wie Google sind dafür bekannt, nackte Haut im Netz sofort abzustrafen. Dennoch ist der Kurznachrichtendienst Twitter scheinbar zu einer beliebten Plattform für Nudisten avanciert.

Zehntausende Nackte bei Twitter

Gründe dafür gibt es mehrere. Zum einen verfolgt Twitter im Vergleich zu anderen sozialen Formaten keine rigorose Anti-Nippel-Politik. Dazu kommen laut The Atlantic das Engagement für freie Rede und die Möglichkeit, auch unter einem Pseudonym posten zu können. Beste Voraussetzungen also, die Twitter zum perfekten Ort für Nackte im Netz gemacht haben.

Twitter sei deren Hauptcommunity, so ein selbst dort aktiver Nudist. Die meisten Nudisten würden die Plattform als primäres Netzwerk nutzen, weil sie dort ihre Fotos posten und neue Freunde kennenlernen können. Schätzungsweise sollen derzeitig Zehntausende Nackte auf Twitter aktiv sein. Dazu zählen auch ganze Nudisten-Clubs, Urlaubsorte für Nudisten und lokale Vereinigungen.

Twitter-Vorteile für Nackte:

  • Es sind keine Klarnamen nötig.
  • Twitter geht gegen Bots und Spanner vor.
  • Die Plattform ist offen gegenüber nackter Haut.

Für Nackte im Netz geht es bei Twitter aber nicht darum, ihre Genitalien in die Kamera zu halten. Sie wollen vielmehr die positive Wahrnehmung des Körpers in den Vordergrund rücken. Es sei nichts Sexuelles daran, nackt sein zu wollen, so einer der Twitter-User. Zuhause würde auch die ganz alltäglichen Dinge, wie Abwaschen, ohne Bekleidung erledigt. Eine ganz natürlich Sache eben.

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