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Apple Pay rüstet immer weiter auf: Eine weitere Bank ist mit von der Partie

Apple Pay-Gebühren: Ist der Bezahldienst wirklich kostenfrei

Der mobile Bezahldienst des US-Herstellers ist neu in Deutschland, und immer mehr Banken machen mit. Doch verlangt Apple Pay eigentlich Gebühren? Wir klären auf.
Mi, 20.03.2019, 15.26 Uhr

Apple Pay-Gebühren: Ist der Bezahldienst wirklich kostenfrei

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Der Bezahldienst von Apple hat es endlich nach Deutschland geschafft. Es sind schon einige populäre Banken bei Apple Pay am Start. Ab sofort können sich Kunden eines weiteren Anbieters freuen.

Vier Jahre nach dem Start in den USA gibt es Apple Pay in Deutschland seit Ende des Jahres. Einige Banken waren von Anfang an dabei, wohingegen weitere Anbieter langsam aber sicher nachziehen. Ab sofort können sich Kunden einer weiteren Bank über das mobile Bezahlsystem freuen.

Apple Pay ist in Deutschland endlich angekommen

Apple Pay für iPhone, iPad oder Apple Watch ist in den Vereinigten Staaten bereits 2014 gestartet. Nach dem offiziellen Start in Deutschland am 11. Dezember 2018 kommen wie vermutet immer neue Anbieter dazu – so auch die Consorsbank.

Bisher sind trotzdem nur wenige traditionelle Geldhäuser dabei. Fortschrittlichere Formate, wie die Direktbank N26, haben dagegen ein natürliches Interesse daran, den Bezahldienst verfügbar zu machen. Das mobile Bezahlen mit dem iPhone soll im deutschen Einzelhandel in zahlreichen Geschäften, sowie in Apps und Online-Shops anschließend möglich sein. Wie du Apple Pay einrichtest, zeigen wir dir weiter unten im Artikel.

Konto- und Kartenanbieter, die Apple Pay in Deutschland unterstützen:

  • Hypovereinsbank
  • Deutsche Bank
  • Fidor
  • Comdirect
  • Hanseatic Bank
  • O2 Banking
  • App Boon von Wirecard
  • N26
  • bunq
  • Vimpay
  • Edenred
  • American Express
  • VISA
  • Mastercard
  • Gravis
  • Consors Finanz
  • Viabuy
  • Consorsbank

2019 folgen Crosscard, DKB, Fleetmoney, ING, Revolut und Sodexo. Vorerst nicht dabei sind Commerzbank, LBBW, Norisbank, Postbank, Sparda, Sparkassen, Targobank, Unicredit und 1822direkt.

Update vom 03. März 2019: Diese Banken sind ganz neu bei Apple Pay

Ganz frisch beim Zahlprogramm mit Apple Pay sind nun auch Consors Finanz und Viabuy. Zumindest befindet sich Viabuy als neuer Eintrag auf der Liste der aktiven Partner. Mit deren Prepaid-Kreditkarte kannst du damit künftig per Apple Pay zahlen. Gleiches gilt für die Consors Finanz Mastercard.

Seit kurzem ist außerdem bestätigt, dass sich die Sparkasse noch 2019 Apple Pay anschließen wird.

Update vom 24. März 2019: Die Consorsbank zieht nach

Ab sofort können alle Inhaber eines Girokontos der Consorsbank Apple Pay nutzen. Damit können sie online und in Geschäften (siehe unten) vor Ort mit dem mobilen Service bezahlen.

Wo kann ich mit Apple Pay in Deutschland zahlen?

In Deutschland sind rund 475.000 Kassenterminals NFC-fähig, also etwa 60 Prozent aller verfügbaren Geräte. Deren Anteil soll im Laufe der Zeit noch steigen.

Als potenzieller Nutzer benötigst du die Kreditkarte eines Geldinstituts, das mit Apple kooperiert und natürlich ein bezahlfähiges Gerät von Apple. Für das iPhone bedeutet dies ein Modell ab der Version iPhone SE beziehungsweise iPhone 6. Die Apple Watch kannst du für Bezahlvorgänge in Läden und in Apps nutzen. Das iPad funktioniert für den Browser Safari sowie in Apps.

Diverse Läden bieten Apple Pay-Zahlungen an:

  • Supermärkte (Aldi, dm, Lidl, Netto, Real, Kaufland)
  • Modeläden (H&M, S. Oliver, Esprit)
  • Tankstellen (Aral, Shell)
  • Elektronikmärkte (Saturn, Media Markt)
  • Fastfoodketten & Restaurants (Burger King, McDonald’s, Starbucks, Vapiano)

sowie zahlreiche Einzelhändler. Achte auf das um 90 Grad gedreht WLAN-Symbol im Laden.

Wie funktioniert Bezahlen mit Apple Pay?

Der Dienst funktioniert mittels NFC-Technologie, also sogenannter "Near Field Communication". NFC-Chip gibt es bereits in EC-Karten, um kontaktloses Bezahlen möglich zu machen. Auch mit einem iPhone kannst du so über eine Distanz von maximal vier Zentimetern Daten übertragen.

Die vollständige Anleitung zur Einrichtung gibt es hier:

Apple hat außerdem eine Hilfe-Seite für Kunden eingerichtet. In der Praxis hältst du dein Smartphone in die Nähe des Kassenterminals und den Finger zeitgleich auf den Fingerabdrucksensor. So ersparst du dir die PIN-Eingabe.

Probier dich aus mit Apple Pay

Apple Pay ist in Deutschland endlich verfügbar. Der iPhone-Konzern fordert mit seinem mobilen Bezahldienst Apple Pay den Konkurrenten Google heraus, der Google Pay bereits im Juni in der Bundesrepublik an den Start gebracht hatte. Willst du wissen, ob sich Apple Pay wirklich lohnt? Die Vor- und Nachteile. Und keine Sorge: Mobiles Bezahlen ist nicht so gefährlich, wie immer behauptet wird.

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