Digital Life 

pushTan: So könnt ihr überall und zu jeder Zeit Überweisungen tätigen

Die App der Sparkasse kann nicht nur pushTan.
Die App der Sparkasse kann nicht nur pushTan.
Foto: Sparkasse
Nutzt ihr immer noch Tan-Listen auf Papier? Dann wird es höchste Zeit, dass ihr auf pushTan umsteigt. Wie das funktioniert, erfahrt ihr hier.

Früher war alles besser! Manchmal trifft dieser Spruch ja zugegebenermaßen auch zu. Bei anderen Tätigkeiten wiederum war in der Vergangenheit vieles aufwendiger. Beispiel Geldüberweisung. Während man bis Mitte der 80er Jahre noch zur Geldsendung die heimische Bank aufsuchen musste, kann man seinen Zahlungsverkehr heutzutage bequem per App mit dem pushTan-Verfahren ausführen. Und zwar von überall und zu jeder Zeit.

pushTan: Wie funktioniert das eigentlich?

Bevor Banken und Sparkassen hauseigene Apps entwickelten, setzten die Geldhäuser auf Papier-Tan-Listen. Zuhause musste man für jede Überweisung die jeweilige Transaktionsnummer (Tan) durchstreichen. Ziemlich lästig und nicht nicht gerade umweltschonend. In den letzten Jahren wurden die Geldinstitute dann zunehmend digitaler und setzten zunächst auf Kurznachrichten oder einen Chip-Generator. Allerdings dürfen Banken für SMS-Tan zusätzliche Kosten berechnen, so ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH). Einen Chip-Generator immer mit sich zu führen, ist dagegen eher umständlich. Die Alternative: Überweisungen bequem von überall und zu jeder Zeit per pushTan.

Seit dem 10. Juli diesen Jahres erlauben zahlreiche Banken-Gruppen die Echtzeit-Überweisungen. Auch diese Form des smarten Banking geht am besten per pushTan-Verfahren. Alles was ihr dafür benötigt ist Folgendes:

  • Einen Internetzugang
  • Ein Smartphone oder Tablet
  • Die pushTan-App eurer Bank

Die meisten Kunden sind schon für das Online-Banking freigeschaltet. Wer das noch nicht ist, muss zunächst ein Antrag bei seinem Geldinstitut stellen. Diejenigen unter euch, die bisher die Tan-Generierung per SMS oder Chip-Generator vornehmen, können entweder auf pushTan umstellen oder mit einem zweiten Banking-Zugang das pushTAN-Verfahren als zusätzliche Sicherung einbauen. Nach der Umstellung müsst ihr die neue Zahlungsmöglichkeit noch in eurem Online-Banking aktivieren und ein Passwort hinterlegen. Erstellt aber ein sicheres Passwort. Schließlich geht es bei Überweisungen um euer Hab und Gut.

Video: Überweisung per Push Tan bei der Sparkasse

Habt ihr das pushTan-Verfahren aktiviert, könnt ihr Überweisungen bequem per App vornehmen. Gebt dazu zunächst, wie gewohnt, eure Überweisungsdaten ein. Anschließend öffnet ihr die App und gebt euer Passwort ein. Dort erscheint die Tan für eure Überweisung. Diese könnt ihr kopieren oder manuell abschreiben und in eure Überweisung angeben. Fertig!

Aufpassen vor Hackerangriffen

Zwar werben Banken damit, dass das pushTan-Verfahren per App das sicherste Mittel zur Tan-Generierung ist. Doch ihr solltet trotzdem vorsichtig sein. Denn Kreditinstitute stellen für Hacker ein lohnenswertes Angriffsziel dar und Banking-Apps weisen immer wieder Sicherheitslücken auf.

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