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Bildschirm-Alternative: So wird der Fernseher zum Monitor

Monitor-Alternative: So wird das TV-Gerät zum Computer-Bildschirm
Di, 23.07.2019, 14.08 Uhr

Monitor-Alternative: So wird das TV-Gerät zum Computer-Bildschirm

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Warum eigentlich nicht? Fernseher sind heutzutage UHD und relativ günstig – also kann man sie doch als Monitor nutzen. Wir erklären euch wie das funktioniert und was ihr dabei beachten müsst.

Er ist größer, hochauflösender und manchmal auch günstiger als ein normaler Monitor. Eigentlich spricht nichts dagegen, einen Fernseher statt eines Monitors an den PC anzuschließen. Zudem läuft die Verbindung über HDMI heutzutage super einfach, aber selbst da gibt es einige Dinge, die ihr beachten müsst. Wir erklären euch, ob man den Fernseher als Monitor nutzen sollte und wie das funktioniert.

Fernseher als Monitor nutzen: Ja oder nein?

Auf den ersten Blick hat der Fernseher in Sachen Fläche einen klaren Vorteil. Es gibt schon 4K-Fernseher für wenig Geld, die Inhalte noch farbintensiver wiedergeben können. Aber reicht das, um den TV als Monitor-Ersatz mit dem Computer zu verbinden? Damit man auf den vollen Genuss eines 4K-Modells kommt, muss man einen entsprechend leistungsfähigen PC haben. Vor allem ist eine hochauflösende Grafikkarte wichtig, die diese Inhalte auch korrekt darstellen kann.

Möchtet ihr einen Fernseher als Monitor im Bereich Streaming und Gaming verwenden, dann gibt es da keine Probleme. Die verbauten Bildverbesserungen geben euch sogar ein besseres Nutzungserlebnis als ein PC-Monitor. Für das Gaming solltet ihr jedoch die Bildwiederholfrequenz des TV-Gerätes überprüfen. Eine Frequenz von 100 Hertz ist dabei ideal zum Spielen. Sollte die Hertz-Zahl darunter liegen, erscheint das Bild dagegen nicht mehr ganz so flüssig.

Surfen und Arbeiten an einem Fernseher-Monitor

Der Nachteil eines Fernsehers: So ziemlich jeder Hersteller baut eigene Bildverbesserungen in die Geräte ein. Auf einem TV-Bildschirm wird in der Regel viel Bewegung dargestellt – nutzt ihr diesen aber als Monitor, sind diese Bildverbesserungsmaßnahmen nicht optimiert auf ruhige beziehungsweise statische Standbilder. Arbeitet ihr beispielsweise mit Office oder surft einfach nur auf Webseiten, können unsaubere Textkanten und Halo-Effekte um die Objekte entstehen. Solltet ihr mehrere Stunden am Computer sitzen, wäre das eine deutliche Belastung für eure Augen, zumal man diese Bildverbesserungen auch nicht komplett ausschalten kann.

Auch wenn die große Bildschirmfläche verlockend klingt, sitzt man normalerweise nicht mehr als einen Meter vom PC entfernt. So könnt ihr den kompletten Bildschirm gar nicht auf einen Blick erfassen. Zudem sind die Blickwinkel in den Ecken eines Fernsehers nicht stabil, wodurch die Farbwiedergabe fehlerhaft verläuft. Eine Bild- oder Videobearbeitung an einem TV-Gerät ist damit ebenso nicht ideal.

TV an Computer anschließen: So nutzt ihr den Fernseher als Monitor

Die Verbindung zwischen Fernseher und Computer herzustellen, ist einfach zu bewerkställigen. Wichtig ist es, die passende Schnittstelle für beide Geräte zu finden. Ein Standardanschluss wäre HDMI, sowohl beim Fernseher als auch beim PC. Dadurch hat man garantiert eine ausreichend hohe Datenrate, wodurch hochauflösende Inhalte flüssig übertragen werden.

Häufig haben die gängigen Flachbildfernseher einen HDMI-Eingang; viele Grafikkarten eigentlich auch. Falls ihr also nicht schon eins zu Hause rumliegen habt, müsst ihr euch nur ein HDMI-Kabel besorgen. Sollte eure Grafikkarte am Computer keinen HDMI-Ausgang besitzen, könnt ihr zur Not eine Übertragung durch einen Adapter herstellen oder müsst nach dem passenden Kabel suchen.

Für die Nutzung des Fernsehers als Monitor geht ihr wie folgt vor:

  1. Verbindet den Computer per Kabel mit dem TV-Gerät.
  2. Danach schaltet ihr bei eurem Fernseher das Eingangssignal auf "HDMI" um.
  3. Am PC müsst ihr nun im Grafikkarten-Menü oder in den Anzeige-Einstellungen eine Option, ähnlich wie "Bildschirm duplizieren" beziehungsweise "Bildschirm erweitern", finden und auswählen.

Fazit: Fernseher als Monitor nutzen bringt nur bedingt Vorteile

Für Filme und Spiele spricht so ziemlich nichts gegen den Fernseher als Monitor-Ersatz. Zudem wird die Navigation durch die Verbindung mit dem PC am Fernseher viel einfacher und schneller. Möchtet ihr jedoch richtig mit eurem Computer arbeiten oder Bilder und Videos bearbeiten, ist die Nutzung mit dem Fernseher nicht optimal. Hier solltet ihr noch einmal darüber nachdenken, ob ihr nicht lieber in einen PC-Monitor investieren möchtet.

Nichtsdestotrotz braucht man für den Verbindungsaufbau nur ein HDMI-Kabel, was schnell besorgt ist. Unabhängig davon, ob ihr den Fernseher mit dem PC verbinden wollt oder nicht – jedes Gerät muss gut gepflegt und vor allem gereinigt werden. Wie ihr euren Smart TV richtig reinigt, zeigen wir euch hier.

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