Berliner kennen es. Die tägliche Fahrt zur Arbeit wird für Smartphonebesitzer in den Berliner U-Bahnen schnell zur Geduldsprobe. Denn wer in den Tunneln der U-Bahn auf schnelles Netz hofft, der liegt daneben. Ruckelnde Videos und Internetseiten, die nur sehr, sehr langsam laden, sind die Folge.

Das soll sich nun ändern, teilte die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop via Twitter mit.

„Viel zu lange“ heißt es in der Nachricht, hätten die Berlinerinnen und Berliner auf den Ausbau des Netzes schon warten müssen. Und tatsächlich: Bereits seit vier Jahren befinden sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die hiesigen Mobilfunkbetreiber (Vodafone, Telekom und Telefónica) in Verhandlungen um den Ausbau des Tunnel-LTE. Da die Verhandlungen keine konkreten Ergebnisse lieferten, zahlt das Land Berlin nun selbst.

Telefónica übernimmt den Ausbau

Die Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro werde wohl an Telefónica gehen, wie die Berliner Morgenpost . Die verbaute Technik werde dem Bericht nach aber nicht nur Kunden der Telefónica-Tochter O2 nutzen. Auch die Nutzer anderer Netze sollen von dem Ausbau profitieren und in den Tunneln unter Berlin ins Netz gehen können.

„Mitte 2019“ solle das neue, schnelle Netz in den Berliner U-Bahnen im Innenstadtbereich verfügbar sein, so Pop via Twitter. Eine Sprecherin der BVG bestätigte die Pläne, wollte sich jedoch nicht auf den von Pop genannten Termin festlegen.

Keine Pläne mehr für WLAN in den Zügen

Wie die Morgenpost weiter schreibt, falle mit dem Ausbau des LTE-Netzes auch die Überlegung weg, WLAN in den Wagen der Berliner U-Bahnen anzubieten. Kunden würden mehr und mehr über Tarife mit unbegrenzten Datenvolumina verfügen, WLAN, in dem die Kunden kostenfrei surfen könnten, sei daher nicht mehr so wichtig.

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