Wer kennt es nicht. Kaum ist man morgens in Eile, scheint einfach alles schief zu gehen. Der Kaffee versaut die frischgewaschene Hose, die Schnürsenkel reißen, und der verdammte Haustürschlüssel will sich auch nicht finden lassen. Was für ein Morgen.

Doch zumindest das letzte Problem könnte dank des neuen Technik-Standards, den die Bluetooth Special Interest Group (SIG) vorgestellt hat, der Vergangenheit angehören. So können mit der neuen Bluetooth 5.1-Version Gadgets zentimetergenau geortet werden.

Bluetooth-Ortung: So funktioniert’s

Möglich macht es die Direct-Finding-Funktion, die die Navigationsfunktion von Geräten mit der Funktechnologie verbessert. Wirklich interessant für den Alltag ist die Funktion jedoch, da sie das Niedriegenergie-Profil Bluetooth Smart unterstützt. So kann bereits ein Mini-Akku in einem smarten Schlüsselanhänger genug Strom für den Betrieb die Funktion liefern.

Verlierst du irgendwann den Anhänger, kannst du ganz einfach seinen Standort per Triangulation bestimmen. Ältere Bluetooth-Versionen unterstützen zwar bereits eine rudimentäre Positionsbestimmung, jedoch nicht die Dreiecksortung. Deswegen können ältere Bluetoothgeräte nur den Abstand zu einem anderen Gerät ausmessen, jedoch nicht herausfinden, in welcher Richtung es sich befindet.

Wer sonst noch alles deinen Standort kennt

Bisher ist noch nicht bekannt, wann Hardware mit Direct Finding verfügbar ist, wie areamobile berichtet. Zeit genug also um herauszufinden, wer sonst noch so alles weiß, wo du dich überall herumtreibst. So kannst du den Google Standort-Verlauf anzeigen. Du möchtest nicht mehr, dass der Tech-Konzern alles über dich weiß? Dann sage tschüss Google! Diese Suchmaschinen haben es auch drauf.

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