Elektrofahrzeuge erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit. Die E-Modelle von Tesla folgen dem Öko-Trend und überzeugen vor allem mit schnellen Ladezeiten. Für die Ladestationen hat das Unternehmen eine Supercharger-Karte eingeführt, auf der Sie alle öffentlichen Standorte finden können.

Das steckt hinter der Tesla Supercharger-Karte

  • Tesla arbeitet an einem zunehmend größer werdenden Netz an Ladestationen. An den firmeneigenen Superchargern kannst du deinen Tesla S oder X soweit aufladen, dass du die nächste Station oder ein anderes Ziel erreichen kannst.
  • War das System zu Anfang noch kostenlos, ist es inzwischen zu großen Teilen kostenpflichtig. Seit April 2019 werden die Preise nach Kilowattstunde und nicht nach Zeit berechnet. Die Kosten in Deutschland belaufen sich derzeit auf ungefähr 0,33 Euro pro Kilowattstunde.
  • Um die Wartezeiten während des Ladens zu verkürzen, sind die Ladestationen strategisch so aufgestellt, dass weder Ungeduld noch Langeweile aufkommen kann. So befinden sich an fast jedem Standort mehrere Supercharger. Dazu zeigt die Karte Restaurants, Toiletten und andere Vorzüge wie WLAN-Hotspots und Hotels an.
  • Auf der Karte findest du zusätzlich Informationen zu der Ladegeschwindigkeit deiner ausgewählten Ladestation. Oft dauert die Lade-Prozedur etwa 30 Minuten und bringt dich ca. 270 Kilometer weit.
  • Die Elektrofahrzeuge von Tesla können allerdings auch an Ladestationen von anderen Anbietern aufgeladen werden. Diese findest du nicht über die Supercharger-Karte, dafür aber über andere Kartendienste wie Google Maps.

Ihre Ladestation auf der Supercharger-Karte

Um dir die Suche nach einem passenden Standort und der perfekten Route zu erleichtern, werden dir die Supercharger entlang deiner Strecke in dem Navigationssystem deines Teslas angezeigt.

  • Zudem kannst du die interaktive Karte auf der Webseite des Unternehmens finden. Diese ist allerdings nur am Computer einsehbar. Auf dem Handy kannst du die „Find Us“ Option in deinem Browser oder deiner Tesla-App nutzen.
  • Die Supercharger-Karte ist in dreifacher Ausführung einsehbar: Für Asien, Nordamerika, Europa und den Nahen Osten. Achte darauf, dass nur die roten Symbole geöffnete Stationen markieren. Die grauen Symbole bezeichnen lediglich geplante Supercharger-Ladestationen.
  • Nutzt du die interaktive Karte auf deinem Computer, kannst du entweder durch die Karte scrollen und selbstständig Stationen anpeilen. Oder aber, du gibst eine bestimmte Stadt oder ein Gebiet über die Suchfunktion ein. So wird das Gebiet eingeschränkt.
  • Nun kannst du eine für dich geeignete Supercharger-Station auswählen und erhältst neben der Adresse auch allerlei andere hilfreiche Informationen.
  • Auf dem Handy wird dir keine Karte angezeigt. Stattdessen gibst du einen Standort ein oder belässt die Option bei „Aktueller Standort“. Nach einem Klick auf den „Suchen“-Button werden dir Ladestationen in deiner Umgebung angezeigt.
  • Ein Klick auf den Button „Anfahrt“ leitet dich zu Google Maps weiter.
  • Sobald du deinen Supercharger gefunden und dein Auto zum Laden angeschlossen hast, kannst du entspannt darauf warten, dass dich die Tesla-App über die mögliche Weiterfahrt benachrichtigt.
  • Die Tesla-App selbst wurde zunächst nicht durch die Supercharger-Karte ergänzt.

Das Netz an Schnellladesäulen wird in Zukunft aber womöglich noch mehr als nur Tesla-eigene Fahrzeuge aufladen können. Per zusätzlicher Software könnte es möglich werden, auch andere Elektroautos an den Tesla-Superchargern mit Strom zu versorgen.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.