Der Schlusssatz deiner Bewerbung? Der sollte knallen, schließlich ist es das letzten, was ein Personaler oder eine Personalerin von dir liest. Damit du gut im Gedächtnis bleibst, solltest du drei Schlusssätze lieber meiden. Welche das sind und wie du stattdessen überzeugen kannst, verraten wir dir hier.

Schlusssatz Bewerbung: Darum ist er so wichtig

Im Vorstellungsgespräch kannst du persönlich zeigen, wer du bist. Dafür musst du aber in den meisten Fällen erst einmal schriftlich überzeugt haben. Doch gerade der Aufbau des Bewerbungsanschreibens fällt vielen schwer. Dabei hilft schon die Einhaltung von ein paar einfachen Tipps in Runde zwei zu kommen. Kümmern wir uns zum Beispiel um den Schlusssatz deiner Bewerbung.

Der ist genauso wichtig wie der Einleitungssatz. Denn mit beiden kannst du deiner Geschichte einen Rahmen geben: Mit dem ersten Satz machst du neugierig, mit dem letzten einen guten Abgang, der im Gedächtnis bleibt. Wie das geht? Das zeigen wir dir.

3 Tipps für deinen Schlusssatz in der Bewerbung

Das Karriereportal Karrieresprung hat einige wertvolle Tipps von Personalerinnen und Personalern zusammengetragen, die verraten, was du im letzten Satz der Bewerbung beherzigen solltest, inklusive Beispielen.

  1. Psychotrick Call to Action: Was in der Werbung mit „Probieren Sie das aus“ funktioniert, geht auch im Schlusssatz der Bewerbung. Fordere deinen potenziellen Arbeitgeber bzw. deine potentielle Arbeitgeberin dazu auf, sich bei dir zu melden – statt wie ein Bittsteller eine Rückmeldung zu erhoffen.
  2. Halte den letzten Satz kurz und prägnant (Aktiv- statt Passivsätze).
  3. Stelle, wenn passend, die gewünschten Informationen bereit, hier: Gehaltsvorstellung und frühstmögliches Eintrittsdatum.

3 Fehler im Schlusssatz, die du vermeiden solltest

Denkst du neben der obigen Tipps auch noch daran die folgenden Fehler zu vermeiden, ist nicht nur dein Bewerbungsanschreiben im Aufbau durchdacht, auch du selbst bist gut gerüstet für ein mögliches Vorstellungsgespräch, in dem du genau daran anknüpfen kannst.

  1. Fehler: den Konjunktiv verwenden. Ein „Ich würde mich freuen …“ wirkt unterwürfig und weniger überzeugend.
  2. Fehler: arrogant sein. Selbstbewusst solltest du rüberkommen, allerdings wirkt ein „Wann kann ich anfangen?“ übereifrig und unauthentisch.
  3. Fehler: bedanken. Bedanke dich nie „für die Aufmerksamkeit“ des Lesers. Schließlich hast du keinen Vortrag gehalten.

Zwei Karriere-Coaches empfehlen außerdem, von Schlusssätzen in Bewerbungen wie den folgenden abzusehen:

  • „Sie erreichen mich 24/7 unter mobil 0172-1234567.“
  • „Rufen Sie mich schnell an, bevor mich Ihre Konkurrenz einstellt.“
  • „Wie Sie sehen, bin ich hochmotiviert und freue mich, Ihnen dies im Vorstellungsgespräch persönlich zu beweisen.“

Das sind gute Schlusssätze in Bewerbungen

  • Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
  • Für das Kennenlernen Ihres Teams nehme ich mir gerne Zeit und freue mich auf ein persönliches Treffen.
  • Ich stehe Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
  • Für das Arbeitsverhältnis stehe ich Ihnen ab dem 01. Mai 2021 zur Verfügung, für ein Vorstellungsgespräch jederzeit.
  • Gerne stimme ich in einem persönlichen Gespräch meinen Eintrittstermin und alle weiteren Einzelheiten ab.
  • Wenn Sie auch der Meinung sind, dass ich Ihr Team perfekt ergänze, dann laden Sie mich gerne zu einem Vorstellungsgespräch ein.
  • Meine Gehaltsvorstellungen betragen 62.000 Euro brutto im Jahr. In einem persönlichen Gespräch erkläre ich Ihnen gerne, warum das gut angelegtes Geld ist.

Schluss und gut: Dein letzter Satz muss knallen

Personaler sichten täglich unzählige Bewerbungen. Deshalb ist es wichtig aus der Masse herauszustechen. Zum Beispiel mit dem Schlusssatz deiner Bewerbung. Damit aus dem klassisch-langweiligen „Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören“ ein Knaller wird, beherzige einfach die Tipps und vermeide gleichzeitig die Fehler, die wir dir aufgezeigt haben. Dann solltest du einen guten Abgang machen.

Du willst noch mehr? Hier sind drei Antworten auf Fragen in Vorstellungsgesprächen, die überzeugen. Und wenn du einmal wieder gefragt wirst, „Warum sollten wir Sie einstellen?“, konter die Frage richtig. Derweil kann dein Handy im Job richtig negativ auffallen.

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