Seit kurzem ist eine neue PayPal-Funktion verfügbar: Als Nutzer des Bezahldienstes kannst du nun Echtzeit-Abbuchungen durchführen, mit denen du Geld im selben Moment auf dein Empfängerkonto überweist. Dafür musst du eine PayPal-Gebühr bezahlen. Das Problem ist nur, dass diese mit nur einem Klick aktiviert werden kann. Dadurch könnte Paypal von kostenlos zu kostenpflichtig werden – ohne dass du es überhaupt merkst.

PayPal kostenlos nutzen? So landest du in der Falle

Im Oktober erst hatte PayPal die Funktion der Echtzeitüberweisung angekündigt, nun können sie alle Nutzer des Bezahldienstes verwenden. Statt innerhalb von ein paar Tagen ist ihr Paypal-Guthaben im selben Moment auf ein anderes Konto verschoben. Das Feature bringt allerdings ein Problem mit sich: Die Funktion ist nun die erste, die in den Abbuchungsmöglichkeiten auftaucht. Allzu schnell ist deshalb das Geld gesendet – inklusive der fälligen PayPal-Gebühr.

Aus diesem Grund könnte es sein, dass du vermutlich sogar unbemerkt Geld an PayPal bezahlt hast, obwohl du PayPal kostenlos nutzen wolltest. Das berichtet Business Insider. Ein Prozent, jedoch mindestens 25 Cent und maximal zehn Euro Gebühr erhebt das Unternehmen für eine derartige Geldabbuchung. Wer nicht darauf achtet, wird sich über die zusätzlichen Kosten ärgern.

Paypal wieder kostenlos: Das kannst du tun

Wenn du mit PayPal Geld sendest, solltest du derzeit also besonders vorsichtig sein. Bevor du eine Abbuchung deines Guthabens durchführst, schau dir genau an, welche Zahlungsweise du ausgewählt hast. Derzeit steht die Sofortüberweisung mit PayPal-Gebühren über der kostenlosen PayPal-Standardvariante.

Das ist kein Verstoß des Unternehmens. Genau deshalb solltest du genau schauen, wie du das Geld senden möchtest. Zu schnelles Klicken führt sonst nur zu unnötigem Ärger.

Willst du mehr erfahren, lies hier alles zur PayPal-Sofortüberweisung Instant Transfer. Sei außerdem vorsichtig bei diesen PayPal-Gebühren, denn allzu leicht vergessen Nutzer, dass PayPal nicht kostenlos ist und sie für einige Funktionen zahlen müssen. Hast du nach alldem keine Lust mehr auf den Bezahldienst, versuch es einmal mit den PayPal-Alternativen.

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