Auch wenn kostenpflichtige Softwareupdates eher aus der Gaming-Szene bekannt sind, bietet Tesla schon bald unter dem Namen „Acceleration Boost“ einen ähnlichen Service für E-Auto-Fahrer an. Wer die Tesla Model 3-Beschleunigung auf ein neues Level heben will, kann sein Gefährt für 2.000 US-Dollar tunen.

Tesla Model 3 Beschleunigung: 2.000 Euro für eine halbe Sekunde

Tesla-Fahrer, die zu zahlen bereit sind, können mit dem Upgrade „Acceleration Boost“ zukünftig binnen 3,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Das könnte nach einem fairen Preis klingen, würde der Boost Tesla-Fahrern nicht nur schlappe 0,5 Sekunden Zeit schenken.

Das Tuning-Angebot gilt derzeit nur für die „Long Range“-Version des Model 3, die sich durch ihren vergleichsweise günstigen Preis und die hohe Reichweite auszeichnet, bis dato aber angeblich nicht mit der Beschleunigung der „Performance“-Ausgabe messen konnte.

Model 3-Beschleunigung: Was hat Tesla vor?

Die Fachzeitschrift Electrek vermutet, dass Tesla ein übles Spiel treibt. Die Experten vermuten, dass Tesla die Model 3-Beschleunigung der Long Range-Variante vor der Veröffentlichung des „Acceleration Boosts“ etwas gedrosselt hat, damit der Abstand zur Performance-Ausgabe größer ist. Eigentlich bestünde nämlich kein Grund zur Annahme, dass sich beide Ausgaben des gleichen Modells so drastisch in ihren Beschleunigungs-Werten unterscheiden.

Bei Tesla läuft gerade vieles nicht so rund: Diese Hardware hätte die Leistung massiv gesteigert, wurde aber von dem Unternehmen abgelehnt. Auch die Touchscreens der Fahrzeuge könnten optimaler sein. Dieses Detail der Tesla-Fahrzeuge führt dazu, dass die Wagen schnell altern.

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