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Samsung verkauft Daten, weil Galaxy-Nutzer diese Option nicht aktiviert haben

Nutzer von Galaxy-Handys und Samsung Pay (in Deutschland noch nicht verfügbar) können sich erst jetzt gegen den Verkauf ihrer Daten wehren.
Nutzer von Galaxy-Handys und Samsung Pay (in Deutschland noch nicht verfügbar) können sich erst jetzt gegen den Verkauf ihrer Daten wehren.
Foto: imago images / Joko
Samsung Galaxy-Nutzer müssen auf ihre Daten Acht geben, wenn sie Samsung Pay verwenden. Der Bezahldienst verkauft diese nämlich an Dritte.

Samsung verkauft versteckt, aber offiziell die Daten der Nutzer von Galaxy-Handys an Dritte. Erst jetzt hat das Unternehemn überhaupt die Option für User geschaffen, sich aktive dagegen entscheiden zu können. Dazu müssen sie eine spezielle Einstellung vornehmen.

Galaxy-Handys mit Samsung Pay: Aktiviere diese Option

Die gute Nachricht zuerst: Der Verkauf der Daten betrifft Nutzer des Bezahldienstes Samsung Pay. Da dieser in Deutschland frühestens 2020, wenn nicht sogar später eingeführt wird, bist du davon mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht betroffen.

Erstaunlich ist dennoch, dass der Service Samsung Pay in anderen Ländern schon seit Jahren für Galaxy-Handys verfügbar ist, Samsung für Nutzer aber erst jetzt die Privatsphäreeinstellung zulässt, sich gegen den Verkauf der eigenen Daten entscheiden zu können. Wie XDA Developers berichtet, wurde User in den USA erst jetzt dazu aufgefordert, ihre jeweiligen Einstellungen zu überprüfen, da es eine neue Kontrollmöglichkeit gäbe.

Samsung Pay in Deutschland: Das musst du tun, um dich zu schützen

Sollte Samsung Pay in Deutschland starten, nimmst du also an deinem Galaxy-Handy die folgende Einstellung vor:

  • Öffne Samsung Pay.
  • Gehe zu "Datenschutzsteuerung".
  • Aktiviere den Schalter "Nicht verkaufen".

Damit verhinderst du, dass Samsung via Samsung Pay deine Daten an Firmenpartner verkauft. Im besten Fall ist dies aber gar nicht nötig, weil Samsung Pay in Deutschland andere Richtlinien bezüglich deiner Daten befolgen muss.

Die aktuelle Kontrolloption wurde zumindest in den USA nur zusätzlich hinzugefügt, weil Bewohnern des Bundesstaates Kalifornien bestimmte Rechte zu ihren Daten eingeräumt werden, die auch den unfreiwilligen Verkauf betreffen.

Wann Samsung Pay nach Deutschland kommt, steht übrigens noch nicht fest. Alternativ kannst du aber auch mit Google Pay bezahlen, oder dich auf ein iPhone und Apple Pay umorientieren. Dann zumindest bist du nicht mehr von Samsung und deinem Galaxy-Handy abhängig.

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