Seit Jahren werden die Galaxy-Smartphones immer beliebter und zugleich auch besser. Die Android-Konkurrenz muss sich dahingehend immer neuere Features ausdenken, um den Anschluss nicht zu verlieren. Aber auch der ärgste Widersacher Apple muss sich stets neu erfinden. Doch nicht nur die Funktionen sind hier der entscheidende Punkt auch in Sachen Akku müssen sich die Unternehmen immer verbessern. Damit dein Galaxy-Handy nicht so schnell den Geist aufgibt, empfiehlt es sich immer ein Samsung-Ladekabel zu nutzen. Dennoch gibt es auch Unterschiede zwischen den ganzen Modellen. Im Folgenden sagen wir dir, was du alles dazu wissen musst.

Samsung-Ladekabel: Von Micro-USB bis USB-C

Bereits seit mehreren Jahren ist die Galaxy-Reihe des südkoreanischen Unternehmens Samsung einer der Platzhirsche auf dem Smartphone-Markt. Und logischerweise wurden auch die Handys mit der Zeit verbessert und weiterentwickelt. Doch, wie bereits erwähnt, sind nicht ausschließlich die Features und Extras der ausschlaggebende Punkt. Wichtig, und zugleich unverzichtbar, ist ein langlebiger Akku. Viele verwenden entweder die Original-Kabel der Anbieter oder greifen auf günstigere Alternativen zurück. Doch ein Samsung-Ladekabel ist tatsächlich gar nicht so teuer. Dafür gibt es aber Unterschiede:

Jahrelang gab es für Android-Smartphones, und insbesondere Galaxy-Geräte, einen festen Standard in puncto Ladekabel-Anschluss: Micro-USB. Das galt zumindest, wenn man sie die S-Reihe der Galaxy-Handys anschaut, bis zum S7-Modell.

Zwei Standard-Kabel waren immer im Lieferumfang mitenthalten: Bis zum S5-Modell war es das ETA0U10E. Dieses hatte kein separates Netzteil, sondern war mit dem Kabel verbunden. Danach wurden aber, ab dem Galaxy S6, beide getrennt voneinander geliefert (EP-TA20EWEU).

Umstieg auf USB-C

Ab dem Galaxy S8 wurde dann auch der Anschluss für die Samsung-Ladekabel geändert. Von nun an war der Standard USB-C und wird auch bei den aktuellen Modellen angewendet. Grundsätzlich ist im Lieferumfang stets ein Netzteil inklusive Kabel dabei, doch ab dem S21 wird sich das auch ändern, denn das Ladekabel muss jetzt zusätzlich gekauft werden. Das Standardmodell hierbei ist das EP-TA800. Dieser lädt mit 25 Watt und ist als separates Netzteil auch für Geräte mit Micro-USB nutzbar.

Und auch kostentechnisch sind alle Modelle noch total erschwinglich. Von rund zehn Euro bis maximal 40 Euro bekommst du entweder ein ganzes Set (Netzteil und Kabel) oder auch einen separaten Fast-Charger, wie den EP-TA300.

So steht es um die restlichen Serien

Die S-Reihe ist die wohl bekannteste Handy-Serie Samsungs, die zu den Flaggschiffen zählt. Daneben werden allerdings auch andere Serien regelmäßig released.

  • Note-Geräte: Auch hier gibt es in puncto Ladekabel kleinere Unterschiede. Beispielsweise hatten alle Smartphones bis zum Galaxy Note 5 einen Micro-USB-Anschluss (2.0). Alle nachfolgenden sind mit USB-C ausgestattet.
  • A-Serie: Grundsätzlich haben alle Smartphones der A-Reihe bis 2017 einen Micro-USB-Anschluss (Typ 2.0). Spätere Geräte musst du mit einem USB-C-Ladekabel aufladen. Ein Beispiel hierfür wäre das A3. Hier hat das Modell aus dem Jahr 2015 und 2016 noch einen Micro-USB-Anschluss. Das 2017er hingegen einen USB-C.
  • Z-Reihe: Alle Z-Handys von Samsung sind mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet.
  • M-Serie: Bis auf das Galaxy M10 (Micro-USB 2.0) haben alle anderen M-Geräte einen USB-C-Port.

Und hier noch eine kurze Anmerkung: Falls du dich gefragt hast, was es mit dem „2.0“ auf sich hat: Viele teurere Handys haben als Standard einen 3.0-Anschluss, Low-Budgets-Modelle hingegen 2.0. Das bedeutet, vereinfacht gesagt, dass die Übertragungsgeschwindigkeit bei 2.0-Anschlüssen langsamer ist als bei 3.0-USB

Fazit: Nicht alle sind gleich

Wie du sehen kannst, gibt es innerhalb der S-Serie der Galaxy-Modelle größere Unterschiede, was Samsungs Ladekabel angeht. War bis zum S7 der Micro-USB-Anschluss der Standard, ist ab dem S8 eine Aufladung nur noch mit Kabel, die einen USB-C-Anschluss haben, möglich. Im Folgenden gibt es noch einige wichtige Infos zu Samsung-Geräten: So kannst du deinen Samsung-Kalender synchronisieren. Und falls du noch ein Samsung-Konto erstellen musst, dann haben wir auch hier für dich die Anleitung.

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