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WhatsApp-Nachrichten ohne WhatsApp empfangen: Leaker überrascht mit Fund

Ist es bald soweit? Kannst du WhatsApp-Nachrichten ohne WhatsApp lesen?
Ist es bald soweit? Kannst du WhatsApp-Nachrichten ohne WhatsApp lesen?
Foto: Getty Images / stockfour / Popular Logos [M] Futurezone via Canva.com
Facebook hat vor Jahren WhatsApp gekauft. Bisher waren die Systeme getrennt. Bald aber könnten die Apps verschmelzen. Hierfür hat ein Leaker einen Hinweis gefunden.

Die Aufregung war groß, als 2014 Facebook den Smartphone-Messenger WhatsApp übernahm. Die Frage war damals, was Facebook mit den Milliarden von so erworbenen Nutzerdaten machen würde. Fünf Jahre später kam die Kunde, dass Facebook dabei ist, sein Netzwerk enger mit Instagram und dem Handy-Messenger WhatsApp zusammenzulegen. Alle drei Programme sollen laut der New York Times eine gemeinsame Infrastruktur nutzen. Dies würde dann einen plattformunabhängigen Austausch von WhatsApp-Nachrichten aller Nutzer ermöglichen. Zwei Jahre später hat nun ein Leaker im Quellcode des Facebook Messengers einen Hinweis für diese Verschmelzung gefunden.

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WhatsApp-Nachrichten bald ohne WhatsApp lesen

Die Webseite WABetaInfo hat vor einiger Zeit im Quellcode der Facebook-App erste Anzeichen für einen Zugriff darüber auf WhatsApp-Nachrichten entdeckt. So kann Facebook bereits feststellen, ob ein WhatsApp-Kontakt dich geblockt hat. Zudem soll der Facebook-Messenger in der Lage sein, bei einem WhatsApp-Kontakt die Telefonnummer, das Profilbild und die Angehörigkeit zu einer Gruppe zu ermitteln. Wann die Tore zwischen den Systemen geöffnet werden, ist aktuell nicht bekannt, laut der New York Times.

Das könnte Datenschützern übel aufstoßen. Versprach doch Facebook bei der Übernahme von WhatsApp im Jahr 2014 gegenüber der EU-Kommission, die Nutzerprofile nicht abzugleichen. Das sei auch technisch nicht möglich. Allerdings hat sich in der Zwischenzeit einiges an der Front getan. In der Datenschutzerklärung vom 25. August 2016 räumte sich WhatsApp dann das Recht ein, Telefonnummern von Kontakten im Adressbuch des Nutzers an Facebook weiterzugeben. Hierfür verhängte die EU-Kommission damals sogar eine Strafe gegen Facebook in der Höhe von 110 Millionen Euro.

Leaker findet Erstaunliches im Quellcode

Alessandro Paluzzi, Entwickler des WhatsApp-Tools WA Tweaker, hat nun vor paar Tagen auf Twitter eine Entdeckung geteilt, die darauf hindeutet, dass Facebook viel weiter ist mit der Verzahnung des Facebook-Messengers mit dem WhatsApp-Messenger als bisher offiziell zugegeben wurde. So soll es im Quellcode des Facebook-Messengers bereits eine Möglichkeit geben, einen WhatsApp-Chat mit WhatsApp-Nachrichten abzubilden. So scheint Facebook derzeit die Grundlage zu schaffen für den offenen Verkehr zwischen den zwei Messenger-Systemen.

Bei WhatsApp solltest du unbedingt einmal deine Version prüfen. Das hat einen wichtigen Hintergrund. Nutzt du WhatsApp, könntest du auch Opfer einer besonders dreisten WhatsApp-Spionage-App werden.

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