Digital Life

Elon Musk: Börsenaufsicht mahnt Tesla wegen Tweets ab

Elon Musk sorgte zuletzt mit Kritik an der Digitalwährung Bitcoin für Aufsehen.
Elon Musk sorgte zuletzt mit Kritik an der Digitalwährung Bitcoin für Aufsehen.
Foto: dpa
Artikel von: Moritz Serif
Dem Tesla-Gründer droht neuer Ärger. Wegen seiner Twitter-Aktivitäten musste Elon Musk ein Bußgeld in Millionen-Höhe zahlen.

In den vergangenen Wochen haben Kryptowährungen eine buchstäbliche Achterbahnfahrt hingelegt. Mitverantwortlich dafür: Tweets und Handlungen des Unternehmers Elon Musk.

Satoshi Nakamoto - Der geheimnisvolle Bitcoin-Erfinder
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Elon Musk und der Bitcoin

So gab Musk bekannt, dass Bitcoins künftig nicht mehr von Tesla als Zahlungsmittel anerkannt würden. Daraufhin fiel der Bitcoin-Kurs rasant und erreichte ein Tagestief von 42.185 US-Dollar. Auch Ethereum und Dogecoin stürzten ab. Teile der Kryptoszene waren besonders verärgert, da Tesla im Februar bekannt gab, 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert zu haben und die Währung als Zahlungsmittel akzeptierte.

Elon Musk: Astronomisches Bußgeld wegen Tesla-Tweets

Auch Aktieninhaber haben allen Grund, Elon Musks Tweets zu fürchten. 2018 hatte der Unternehmer einen Börsenrückzug seines Unternehmens angeregt. Daraufhin verhängte die US-amerikanische Börsenaufsicht United States Securities and Exchange Commission (SEC) ein 20 Millionen Dollar Bußgeld gegen Musk. Dieser trat daraufhin aus dem Verwaltungsrat von Tesla zurück.

Außerdem musste sich der Unternehmer dazu verpflichten, Tweets vor der Veröffentlichung von Anwälten juristisch überprüfen zu lassen – was offensichtlich nicht immer geschehen ist. Nach Informationen des Wallstreet Journal wurde Musk nämlich in den vergangenen Monaten zwei weitere Male schriftlich von der SEC abgemahnt.

Tesla und Elon Musk erneut von SEC abgemahnt

"Tesla hat die Pflichten, die ihm vom Gericht auferlegt wurden, nicht erfüllt", gab die Börsenaufsicht demnach bekannt. Musk habe sich über die Produktionsvolumina von Solardächern und über den Aktienkurs des Unternehmens geäußert. Die Tweets seien vorab nicht juristisch überprüft worden.

Wegen seiner Posts wurde Tesla sowie seine Verwaltungsräte übrigens bereits in den USA verklagt. Laut Klageschrift bergen die Tweets hohe juristische Risiken und Kursverluste für Tesla. Geklagt hatte Chase Gharrity, ein Investor.

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