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Umstrittenes Amazon-Abo: Neues Modell sorgt für gemischte Gefühle

Ein neues Amazon-Abo spaltet aktuell die Nutzerschaft.
Ein neues Amazon-Abo spaltet aktuell die Nutzerschaft.
Foto: imago images / Hans Lucas
Artikel von: Dana Neumann
Mit einer neuen Art des Abonnements will Amazon seine Kund:innen noch stärker an sich binden. Allerdings stößt es nicht bei allen auf Freude.

Zunächst in den USA hat die Shoppingplattform für ihre Kundschaft das Amazon-Abo "Vinyl of the Month Club: The Golden Era" ins Leben gerufen. Damit lassen sich Produkte ordern, die eigentlich schon vor Jahren ihre Hochzeit hatten, aktuell aber einem anhaltenden Hype unterliegen: Vinyl-Schallplatten.

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Neues Amazon-Abo für Platten: Das steckt drin

Wie WinFuture berichtet, war die Liebe zum Vinyl in Deutschland schon 2018 größer als in den USA. Ob Amazon das Abo auch hierzulande anbieten wird, ist der Redaktion allerdings aktuell nicht bekannt. Auf der entsprechenden Seite von amazon.com zumindest heißt es gegenwärtig "Dieser Artikel wird nicht nach Deutschland versendet".

Das Amazon-Abo selbst kostet 24,99 US-Dollar pro sogenanntem Karton. Dieser beinhaltet ein Album pro Monat aus der "Goldenen Ära des Vinyls" wie Amazon es nennt, also aus den 1960er und 1970er Jahren. Gedacht ist das Format wahrscheinlich für junge Schallplatten-Liebhaber, die noch am Anfang ihrer Sammlung stehen.

Darum begeistert das Amazon-Abo nicht alle

Bekannt ist bisher, dass das Amazon-Abo unter anderem Werke von legendären Künstlern wie Pink Floyd, Led Zeppelin, Miles Davis und Fleetwood Mac enthalten soll. Wer das zugeschickte Exemplar bereits besitzt, soll es zurückschicken oder die jeweilige Monatsempfehlung überspringen können.

Die gegenwärtigen Bewertungen des Amazon-Abos sind zwar zu knapp 60 Prozent überwiegend positiv, der Rest der Nutzerschaft scheint bislang jedoch nicht vollends überzeugt. Ganze 22 Prozent der Amazon-Abonnent:innen haben nur einen Stern für das Angebot vergeben. Insgesamt wurde es mit 3,5 von 5 Sternen bewertet.

Einer der Hauptgründe, die für Ärger sorgen, ist die vorgegebene Auswahl der Platten bei einem monatlichen Preis von rund 25 US-Dollar. Kommentare wie "Ich suche mir mein eigenes [Exemplar] aus, danke!", "Warum würde das irgendjemand wollen?" oder "Was zum Teufel?" sprechen dabei eine sehr deutliche Sprache.

Andere Amazon-Formate

Wer das entsprechende Amazon-Abo in Deutschland vermisst, kann sich zumindest über den normalen Versand Schallplatten sichern. Diese bietet die Plattform bereits seit Jahren in der Kategorie "Musik-CDs & Vinyl" an. Wer eher auf Spiele setzt, kann mit einer Amazon Prime-Mitgliedschaft monatlich kostenlose Games abstauben.

Quelle: Amazon, WinFuture

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