Zu deinem Konto bei der Sparkasse, der Volksbank oder einem anderen Geldinstitut gehört eines trotz Online-Banking und Banking-Apps sicherlich immer noch dazu: die Bankkarte. Ab 2024 und bis spätestens 2033 wird sich an dieser allerdings etwas Entscheidendes ändern, wie bereits offiziell bestätigt wurde. Kundinnen und Kunden erwartet dann die Bankkarte der Zukunft.

Mastercard-Bankkarten bald ohne Magnetstreifen

Deine Bankkarte verfügt aktuell über ein wesentliches technisches Detail: den schwarzen Magnetstreifen. Genau dieser ist inzwischen anscheinend so veraltet, dass Mastercard laut einer Ankündigung ab 2024 in Europa damit beginnt, die bisher verbreitete Technologie obsolet werden zu lassen. Kreditinstitute, die Bankkarten für Mastercard ausstellen, sind dann zumindest nicht mehr verpflichtet, diese mit dem schwarzen Balken zu versehen.

Spätestens ab 2033 sollen neue Wege über Chip- und NFC-Technologie zum kontaktlosen Bezahlen schließlich die Regel werden, denn der Magnetstreifen wir mit dieser Frist endgültig bei Mastercard abgeschafft. Das Besondere: Durch das Wegfallen der bisherigen Ausstattung ist auch das Design der Bankkarte neu verhandelbar. Wie die neuen Varianten aussehen könnten, zeigt Mastercard ebenfalls im dazugehörigen Beitrag.

Welche Banken bieten Mastercard an?

Die angekündigten Änderungen betreffen Kundinnen und Kunden diverser Geldinstitute in Deutschland. Neben der Sparkasse gibt es zahlreiche Banken, die die Kreditkarte des Anbieters vergeben. Neben der Visa-Karte sind die entsprechenden Bankkarten in der Bundesrepublik nämlich am weitesten verbreitet.

Institute/Anbieter mit Mastercard-Bankkarten

  • Deutsche Bank
  • N26
  • netbank
  • Norisbank
  • Postbank
  • Santander
  • Sparkasse
  • Volksbank

Aus für Magnetstreifen nach über 70 Jahren

Auch wenn so nicht vermutet, aber der Magnetstreifen stammt bereits aus den 1960er-Jahren. Damals galt er als große Errungenschaft, was Sicherheit betrifft. Für elektronisches Bezahlen wie wir es heute kennen, ebnete er den Weg. Dass sich dieser nun in Richtung Chip- und NFC-Technologie weiterentwickelt hat, zeigen aktuelle Zahlen. So erfolgen laut Mastercard inzwischen 45 Prozent aller Transaktionen an einer Kasse kontaktlos über NFC. Das ist unter anderem per Smartwatch möglich, aber auch am Handy mittels NFC-Apps.

Quellen: Mastercard, eigene Recherche

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