Wer seinen Mitmenschen und der Umwelt zuliebe Wert auf Nachhaltigkeit bei der Wahl seiner Kleidung legt, findet immer mehr Shopping-Angebote im Netz. Bei einigen der Anbieter können Kunden auch bequem per App shoppen – das sind die besten Optionen.

Vinted

In Deutschland war „Vinted“ viele Jahre als „Kleiderkreisel“ bekannt und beliebt. Seit Ende 2020 hat das Unternehmen den gleichen Namen wie im Rest von Europa, auch der beliebte „Mamikreisel“ wurde damals Teil von „Vinted“. Seitdem können User nicht nur Second-Hand-Mode anbieten, sondern auch andere Gegenstände rund um die Themen Wohnen und Einrichtung. Das Prinzip ist denkbar einfach: User bieten ihre getragene Kleidung kostenlos an und können Second-Hand-Kleidung anderer kaufen. „Vinted“ blickt auf eine stattliche Userbase, mehr als zehn Millionen Downloads verzeichnet die App. „Vinted“ ist gratis für Android und iOS erhältlich.

Mädchenflohmarkt

Gratis inserieren können User auch bei „Mädchenflohmarkt“. Das Portal richtet sich in erster Linie an Kundinnen, die es auf Designerstücke abgesehen haben. Mehr als ein Foto hochladen und einen Beschreibungstext zu verfassen, müssen registrierte User nicht machen. „Mädchenflohmarkt“ bietet außerdem einen Concierge-Service an, der all das für einen übernimmt: Ab einem Verkaufspreis von 15 Euro kommt der Concierge und übernimmt das Fotografieren und Hochladen, dafür bekommt er oder sie eine Provision von zehn Prozent oder mindestens 9,90 Euro. „Mädchenflohmarkt“ gibt es kostenlos für Android und iOS.

Vestiaire Collective

Designerstücke werden auch bei „Vestiaire Collective“ angeboten. Im Gegensatz zum „Mädchenflohmarkt“ schicken Verkäufer ihre Mode nicht an den Käufer, sondern zunächst an „Vestiaire Collective“. Der Anbieter prüft die Mode auf Echtheit, ehe er sie an den Käufer weiterschickt. Verkäufer bezahlen dafür eine Provision in Abhängigkeit des Verkaufspreises. „Vestiaire Collective“ ist für Android und iOS verfügbar.

eBay Kleinanzeigen

Egal ob Kleidung oder andere Gegenstände: „eBay Kleinanzeigen“ ist der Klassiker unter den privaten Marktplätzen im Netz, natürlich auch für Mode. Ob Verkäufer dabei gebrauchte Dinge oder Neuware einstellen, bleibt ihnen überlassen. Mehr als 40 Millionen User sind bei dem Portal registriert, wer die „Sicher bezahlen“-Methode wählt, genießt sogar Käuferschutz. Käufer bezahlen dafür 35 Cent und 4,5 Prozent des Preises. „eBay Kleinanzeigen“ gibt es kostenlos für Android und iOS.

Good On You

Wer neue Kleidung kaufen möchte, sich aber nicht sicher ist, wie bestimmte Hersteller in puncto Nachhaltigkeit zu beurteilen sind, findet bei der App „Good On You“ Hilfe. Auf einer Skala von „Marke meiden“ bis „Kaufempfehlung“ sortiert die Anwendung Modemarken auf Basis von ethischen und Nachhaltigkeitskriterien ein. Auch soziale Standards, etwa ob entlang der Produktionskette Kinderarbeit stattfindet, werden bei „Good On You“ berücksichtigt. Nur registrierte User können die kostenlose App auf Android- sowie iOS-Geräten nutzen.

(elm/spot)

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