In Krisensituationen wie dem Ukraine-Konflikt gilt es zusammenzuhalten. Auch Mobilfunkanbieter wie die Telekom spielen dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Im Ernstfall ist kostenlose Internettelefonie teils keine Option mehr und Anrufe ins Ausland sind teuer. Umso dankbarer nehmen Kund:innen der Telekom die Ankündigung des Anbieters auf, Anrufe und SMS in die Ukraine kostenfrei anzubieten.

Ukraine-Konflikt: Telekom will helfen

Am frühen Donnerstagmorgen ist die Situation in der Ukraine eskaliert. Putin schickte Truppen aus dem Norden über Belarus, dem Osten über die Russische Grenze und aus dem Süden über die Krim in das osteuropäische Land. Viele in Deutschland lebende Menschen bangen nun um Verwandte und Bekannte, die noch im Land sind. Mit ihrer Maßnahme erleichtert die Telekom nun die Kommunikation für jene, die den Ukraine-Konflikt nicht nur über die Nachrichten erfahren.

„Für das, was aktuell in der Ukraine passiert, fehlen uns die Worte. Bis auf weiteres werden wir Anrufe und SMS von Festnetz & Mobilfunk in die Ukraine kostenfrei stellen. Dies gilt für Privat- und Geschäftskunden und für congstar. Auch Roaming in der Ukraine wird kostenfrei.“

Deutsche Telekom AG (via Twitter)

Unter dem Thread zeigt sich die Kundschaft des Anbieters dankbar. So bedankt sich etwa der Nutzer Z3rdaX für die Möglichkeit, „mit unseren Mitmenschen in Kontakt zu bleiben“. Die Aktion helfe auch dabei, „mehr über die Situation zu erfahren und die Stimme der Ukraine aufrecht zu erhalten“, schreibt wiederum Wladimir Zas.

Sanktionen gegen Russland

Am Donnerstagabend ergriff die EU ihr zweites Maßnahmenpaket gegen die Russische Föderation. Nicht mit dabei ist der Ausschluss aus dem internationalen Finanzsystem SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication). Dennoch: Allein die Androhung dieses Schritts scheint erste Wirkung zu zeigen. So zumindest scheint es, wirft man einen Blick auf die Entwicklung des Bitcoin im Ukraine-Konflikt.

Quelle: Twitter/@deutschetelekom

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