„Ein Doodle befindet sich an einem sehr prominenten Platz und wird von Millionen von Menschen gesehen.“ Das sagt die deutsche Künstlerin Thoka Maer, die hinter dem Doodle zum Weltfrauentag 2022 steckt. Sieben unterschiedliche Motive bildet das Video auf der berühmten Suchmaschinen-Seite ab, von einer Home-Office-Mutter über eine Chirurgin im OP-Saal bis zu einer Fashion-Designerin.

Google-Doodle zum Weltfrauentag: „Frauen verdienen Applaus“

Maer, die als Art Directorin für Google in New York arbeitet, hat schon im Oktober 2021 angefangen, am Weltfrauentag-Doodle zu arbeiten. „Frauen leisten so viele Sachen – oftmals parallel – und verdienen dafür jede Aufmerksamkeit und Applaus“, findet sie und hofft darauf, dass „sich Frauen auf der ganzen Welt in dem Doodle wiederfinden.“

Die gebürtige Spreewälderin hat allerdings nicht den Anspruch, für alle Frauen zu sprechen. „Ich kann hier natürlich nur meine Sichtweise zeigen, die nicht allen Frauen gerecht werden kann“, so die Künstlerin. Um Stereotype zu vermeiden, hat Google sich deshalb Berater ins Boot geholt. Als kleinen Gruß in die Heimat hat Maer außerdem eine traditionelle Spreewald-Tracht im Doodle zum Weltfrauentag 2022 versteckt.

Mit Google Doodles erinnert der Suchmaschinen-Gigant immer wieder an historische Persönlichkeiten und Ereignisse. Dabei wird das typische Logo in veränderter oder animierter Form dargestellt – oder es bietet die Möglichkeit, ein Video oder gar kleine Spiele zu starten. In einem Archiv sammelt Google seine alten Doodles und stellt sie aus.

(elm/spot)

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