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Heizungskosten: Düstere Aussichten für alle Verbraucher

Wer im Winter die Heizung einschaltet, hat es zwar kuschelig warm. Dafür winken aber steigende Preise.

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Richtig Heizen: DAS solltest du wissen!

Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind nicht nur entscheidend für unser Wohlbefinden zu Hause. Richtiges Heizen hilft auch, Schimmel zu vermeiden und Energie zu sparen.

In deutschen Wohnungen dürften aktuell die Heizungen auf Hochbetrieb laufen. Schließlich herrschen noch immer niedrige Temperaturen und man will es ja trotzdem schön warm in den eigenen vier Wänden haben. Nur leider hat alles seinen Preis, so auch warmer Wohnraum. Auf Verbraucherinnen und Verbraucher kommen wohl erneut höhere Nachzahlungen zu.

Heizung: Höhere Nachzahlungen drohen

Das schreibt jedenfalls der Energiedienstleister Techem in einer neuen Mitteilung. Demnach müssen sich Haushalte 2024 zum wiederholten Male auf eine Nachzahlung für ihre aktiven Heizungen einstellen. Für die Prognose schauten die Expertinnen und Experten auf die entsprechende Preis- und Verbrauchsentwicklung.

Diese zeigt wieder einen Anstieg der Kosten für Energieträger, wobei man sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes bezieht. Immerhin soll die Erhöhung weniger stark sein als vorher. Die Preise für Gas zogen um 14,5 Prozent an, für Fernwärme um 9,8 und für Strom um 12,6 Prozent. Daraus resultieren höhere Heizkosten um 11,7 Prozent (Gas), 7,1 Prozent (Fernwärme) und 9,8 Prozent (Strom).

Der Ölpreis hingegen sank um 20,6 Prozent, was die Heizkosten um 22,6 Prozent senke – allerdings nach einem 60-prozentigen Anstieg 2022. Interessant: Im Durchschnitt sind die Energiekosten gestiegen, obwohl es zugleich wärmer war.

Gut zu wissen: Wer gerne stärker auf seinen Geldbeutel achten möchte, sollte auch im Winter zusehen, nicht zu stark zu heizen. Um Heizkosten zu sparen, verraten wir dir einen Trick, den du dringend beherzigen solltest.

Regionale Unterschiede deutlich

In einigen Städten in Sachsen und Bayern hat man aber besonders gut Energie gespart. In München gingen der Verbrauch um 5,5 Prozent zurück, Cottbus (-5,3 Prozent) und Bamberg (-5 Prozent) folgen auf den hinteren Rängen. Dafür ging es in einigen Gemeinden im Südwesten wiederum nach oben, vor allem in Freudenstadt (+1,6 Prozent), Saarbrücken-Ensheim (+0,6 Prozent) oder Konstanz (+0,5 Prozent).

Konkrete Angaben darüber, welche Haushalte für die Nutzung ihrer Heizung am Ende tatsächlich stärker zur Kasse gebeten werden, lassen sich aber aus dieser allgemeinen Prognose noch nicht ableiten. Auch ist nicht klar, wie hoch die konkreten Nachzahlungsbeträge ausfallen werden – das dürfte auch von Fall zu Fall anders sein.

Quelle: Techem

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