Dwayne „The Rock“ Johnson (49) will seinen Teil dazu beitragen, Filmsets sicherer zu machen. Der Hollywood-Star wird nach dem tödlichen Schuss am „Rust“-Set keine echten Waffen mehr bei seinen Produktionen zulassen. Das erklärte der 49-Jährige im Interview mit dem US-Branchenportal „Variety“. Beim Dreh zu „Rust“ hatte sich versehentlich ein Schuss gelöst, als Alec Baldwin (63) mit der ihm gereichten Waffe probte. Die 42-jährige Kamerafrau Halyna Hutchins wurde tödlich verletzt.

Johnson sagte, er werde mit seiner eigenen Produktionsfirma auf Attrappen umsteigen und in der Nachbearbeitung den Rest erledigen: „Wir werden uns keine Sorgen um die Dollars machen. Wir werden uns keine Sorgen darüber machen, was es kostet.“ Außerdem erklärte er zu dem Unfall beim „Rust“-Dreh: „Ich bin untröstlich. Wir haben einen Menschen verloren. Mein Herz ist bei ihrer Familie und allen am Set. Ich kenne Alec auch schon sehr lange.“

Muss Hollywood umdenken?

Seit Hutchins‘ Tod werden immer mehr Forderungen laut, echte Schusswaffen an Hollywood-Sets zu verbieten. Derzeit läuft noch eine Untersuchung, die klären soll, wie scharfe Munition in die Waffe, die Baldwin abgefeuert hatte, kommen konnte. Der Regieassistent hatte sie dem Schauspieler gereicht und erklärt, dass es sich um eine „cold gun“ ohne scharfe Munition handle. Der Produktionsmitarbeiter gab später gegenüber der Polizei an, die Waffe nicht genau genug überprüft zu haben.

(hub/spot)

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