Top-Schiedsrichter Manuel Gräfe (47) wird bei der kommenden Fußball-Europameisterschaft ab 11. Juni als ZDF-Experte dabei sein. Aus dem „Lerchenberger Keller“ wird er seine professionelle Einschätzung zu den diskutierten Entscheidungen abgeben, wie aus einer Mitteilung des Senders hervorgeht. ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann (55) bezeichnet Gräfe als einen „erfahrenen Fachmann“, der das Moderations- und Reporterteam mit seiner Schiedsrichter-Expertise beraten und unterstützen werde.

Manuel Gräfe wird Nachfolger von Urs Meier

„Unsere Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf profunde Erklärungen zu umstrittenen Spielsituationen freuen“, verspricht Fuhrmann. Gräfe ist bereits seit über 20 Jahren als Schiedsrichter im Einsatz. Er selbst freue sich, „die EM-Spiele als ZDF-Experte begleiten zu können und den Zuschauern erlebte Schiedsrichter-Entscheidungen nachvollziehbar zu erläutern und näherzubringen“.

Manuel Gräfe erreicht zum Ende dieser Saison mit seinen 47 Jahren die Altersgrenze für Bundesliga-Schiedsrichter, die vom DFB vorgegeben wird. Als ZDF-Experte wird der Berliner nun der Nachfolger von Urs Meier (62), der seit 2005 bei Europa- und Weltmeisterschaften bei dem Sender gearbeitet hat.

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