TV-Star Charly Hübner (48) verlässt den Rostocker „Polizeiruf 110“. Dass er auf eigenen Wunsch Abschied von der Krimireihe nehmen möchte, darüber habe Hübner den NDR bereits vor einiger Zeit informiert, heißt es in einer Mitteilung des Senders. Die letzte Folge des „Polizeiruf 110“ mit ihm als Kommissar Bukow mit dem Titel „Keiner von uns“ ist im kommenden Jahr im Ersten und der ARD-Mediathek zu sehen. Wer künftig an der Seite von Anneke Kim Sarnau (49) ermitteln wird, werde der NDR zu gegebener Zeit mitteilen.

Seit fast zwölf Jahre ist Hübner in der Rolle von Kommissar Sascha Bukow zu sehen und ermittelt dabei an der Seite von Katrin König (Anneke Kim Sarnau). „Das waren tolle zwölf Jahre und wir haben vieles wagen dürfen und vieles ist uns auch gelungen“, blickt der 48-Jährige zurück. „Dafür möchte ich dem NDR von ganzem Herzen danken und hier insbesondere unserer Redakteurin Daniela Mussgiller, die man getrost als die Mutter vom Rostocker ‚Polizeiruf 110‘ bezeichnen darf, und die mir und uns in all den Jahren eine tolle Chefin und Partnerin war.“

„Figur hat angefangen, meine gesamte Arbeit zu dominieren“

Frank Beckmann, NDR Programmdirektor Fernsehen, erklärte: „Charly Hübner verlässt den ‚Polizeiruf 110‘. Leider! Dem Publikum wird Kommissar Sascha Bukow sehr fehlen. Charly Hübner verkörpert diese Figur mit ihren Ecken und Kanten auf einzigartige Weise. Das Zusammenspiel mit Anneke Kim Sarnau und dem Team des Rostocker ‚Polizeirufs‘ ist im wahrsten Wortsinn ’sehenswert‘. Gleichwohl haben wir Verständnis für die Entscheidung von Charly Hübner. Der NDR dankt für die großartige Zusammenarbeit. Wir arbeiten bereits an neuen Projekten, auf die sich das Publikum jetzt schon freuen darf.“

In einem Interview mit dem „Spiegel“ hatte Hübner über seinen „Polizeiruf“-Abgang erklärt: „Ich hänge den Bukow mit viel Dank für die tolle Zeit an den Nagel. Aber im Frühjahr 2022 wird dann die letzte Folge mit mir ausgestrahlt.“ Bukows „Trotz und Intuition“ seien ihm „schon sehr nahe“, so der Schauspieler, „aber irgendwann hat die Figur angefangen, meine gesamte Arbeit zu dominieren“.

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