„Indiana Jones 5“ ist im Kasten. Produzent Frank Marshall (75) gab via Twitter den Abschluss der Dreharbeiten bekannt. Das Team filmte in den Pinewood-Studios nahe London sowie in Glasgow, Sizilien und Marokko. Der fünfte und wohl letzte Auftritt von Harrison Ford (79) als Action-Archäologe soll am 29. Juni 2023 in die deutschen Kinos kommen.

Viren, eine Verletzung und ein Todesfall: Unglück am Set von „Indiana Jones 5“

Die Dreharbeiten zu „Indiana Jones 5“ standen unter keinem guten Stern. Seit dem Beginn des Drehs im Juni 2021 kam es zu verschiedenen Rückschlägen. Harrison Ford verletzte sich bei Proben zu einer Kampfszene. Drei Monate lang musste der fast 80-jährige Schauspieler aussetzten. Zwischenzeitlich legte nicht nur Corona, sondern auch ein Ausbruch des Noro-Virus Teile der Dreharbeiten lahm.

Ein Mitarbeiter des Kamera-Teams wurde während der Dreharbeiten in Marokko tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Laut Produktionsfirma hatte sein Tod nichts mit dem Dreh zu tun. Erst letzte Woche erlitt ein Crew-Mitglied am Set einen Herzinfarkt. Harrison Ford soll laut einer Quelle der „Sun“ als Erster nach einem Notarzt gerufen haben.

„Indiana Jones 5“: Odyssee schon vor Drehstart

Schon vor dem Beginn der Dreharbeiten legte „Indiana Jones 5“ einen langen Weg zurück. Pläne für einen weiteren Film gab es schon nach dem vierten Teil von 2008. „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ kam bei vielen Fans nicht gut an, Produzent George Lucas (77) wollte aber einen weiteren Film.

Erst 2016 kam Fahrt in das Projekt. Doch mehrere Umarbeitungen des Drehbuchs zogen sich bis 2019. Steven Spielberg (75), der Regisseur der ersten vier Indy-Filme, gab die Verantwortung 2022 an James Mangold (58) ab. Die Verleihfirma verschob aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach geplante Starttermine.

(smi/spot)

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