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Schwache Quote und viel Kritik: Münster-„Tatort“ enttäuscht die Fans

Der neue Münster-„Tatort“ hat schwächere Quoten und viel Kritik eingefahren. Die Geschichte um potenzielle Außerirdische und Verschwörungstheorien ging offenbar nicht auf.

Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) im Hawaiihemd war nicht das Skurrilste im neuen Münster-"Tatort".. © WDR/Bavaria Fiction GmbH/Thomas Kost
Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) im Hawaiihemd war nicht das Skurrilste im neuen Münster-"Tatort".. © WDR/Bavaria Fiction GmbH/Thomas Kost

Axel Prahl (61) und Jan Josef Liefers (57) alias Kriminalhauptkommissar Frank Thiel und Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne sind eigentlich das beliebteste Ermittlerteam des „Tatorts“. Ihr neuester Fall „Propheteus“, der am Sonntagabend im Ersten lief, hat die Zuschauer jedoch enttäuscht. Wie das Medienmagazin „DWDL“ berichtet, schalteten zwar 11,03 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein, was 34,5 Prozent Marktanteil entspricht. Was für andere Sendungen eine Traumquote wäre, ist für den Münster-„Tatort“ ein kleines Desaster: Eine geringere Reichweite für das klamaukige Ermittlerteam gab es zuletzt im Jahr 2011.

Auch im Netz kommt der neue Fall aus Münster nicht sonderlich gut weg. Zum 20. Dienstjubiläum legen sich Thiel und Boerne mit potenziellen Außerirdischen und Verfassungsschutz-Spezialisten an. Auch Verschwörungstheorien und ein Hund namens Banane spielen eine Rolle. Für einige ging der Klamauk zu weit: Viele Twitter-User bezeichnen den „Tatort: Propheteus“ gar als den „schlechtesten ‚Tatort'“ aus Münster oder sogar „aller Zeiten“.

„Das war definitiv der letzte Tatort für dieses Jahr“

Manche haben bereits nach zehn Minuten den Fernseher ausgeschaltet. „Zehn Minuten ‚Tatort‘ mit Jan Josef Liefers und man erträgt es schon nicht mehr“, schreibt etwa ein User. Auch ein anderer erklärt, dass er „nach zehn Minuten ausgeschaltet“ habe. Unter Jan Josef Liefers‘ neuestem Instagram-Post, in dem er auf die „Tatort“-Folge hinweist, sammelt sich ebenfalls Kritik. „Sorry aber geht gar nicht. Habe schon nach knapp zehn Minuten gemerkt, dass das ganz großer Mist diesmal ist. Schade“, ist unter anderem zu lesen.

Auch echte Fans zeigen sich enttäuscht. „Habe das Münsteraner Duo immer gern gesehen“, lautet ein Tweet. „Das war definitiv der letzte ‚Tatort‘ für dieses Jahr. Einfach unfassbar.“ Ein anderer meint: „Ich habe bis jetzt noch keinen ‚Tatort‘ aus Münster verpasst, aber das kann ich mir wirklich nicht antun. Was ein Blödsinn.“

Es gibt aber auch belustigte Kommentare zum neuen Münster-„Tatort“. So ist Boerne in dem neuen Fall unter anderem in einem kuriosen Hawaiihemd zu sehen. Ein Twitter-User nahm dies zum Anlass, ihn mit Entertainer Jürgen von der Lippe (73) zu vergleichen: „Endlich ein #Tatort mit Jürgen von der Lippe“, scherzt er.

(tae/spot)

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