Benedict Cumberbatch (45) macht sich für die Menschen in der Ukraine stark und will auch selbst Flüchtlinge aufnehmen. Das erklärte der britische Schauspieler laut Medienberichten auf dem roten Teppich vor der Verleihung der British Academy Film Awards (kurz BAFTA Awards) am Sonntag in London. Cumberbatch war für seine Hauptrolle in „The Power of the Dog“ für den wichtigsten britischen Filmpreis nominiert.

„Es ist wirklich eine schreckliche Zeit“, so der „Sherlock“-Star. Nur zweieinhalb Flugstunden entfernt, finde ein Krieg statt, bei dem „Zivilisten beschossen, getötet und obdachlos gemacht werden, ohne Strom, ohne Wasser, ohne Essen“. Der Schatten des Krieges schwebe über der Feier.

Um ein Zeichen zu setzen, trug Cumberbatch eine Anstecknadel mit der ukrainischen Flagge. Damit wolle er zeigen, dass er „Seite an Seite mit meinen Brüdern und Schwestern“ stehe.

„Wir müssen alle mehr tun“

Doch Symbolik allein reiche nicht. „Wir alle müssen mehr tun, als nur ein Abzeichen zu tragen“, so Cumberbatch weiter. „Wir müssen spenden, wir müssen Druck auf unsere Politiker ausüben, damit sie weiterhin einen Schutzraum für Flüchtlinge und einen Zufluchtsort für Menschen, die leiden, schaffen“.

Doch es gebe auch Engagement aus der Bevölkerung, das optimistisch stimme. „Es hat sich bereits eine Rekordzahl von Menschen freiwillig gemeldet, um Menschen in ihren Häusern aufzunehmen“, erzählte Cumberbatch. „Ich hoffe, dass ich selbst daran teilhaben kann“.

BAFTA Awards: „Power of the Dog“ gewinnt, Cumberbatch geht leer aus

„The Power of the Dog“ gewann den BAFTA Award als bester Film. Jane Campion (67) holte den Preis für ihre Regiearbeit. Benedict Cumberbatch ging dagegen leer aus. Bester Hauptdarsteller wurde Will Smith (53) für „King Richard“.

(smi/spot)

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