Microsoft soll angeblich sein Xbox-Line-up um ein Streaming-Konzept erweitern. Dafür entwickelt das Unternehmen ein Gerät, dass Game-Streams von einem Service namens “Scarlett Cloud” empfangen kann.

Da die Rechenpower für die Spiele zum Großteil von der Cloud bereitgestellt wird, muss das neue Device nur mit vergleichsweise schwacher Hardware ausgestattet sein. Die soll nur die Controller-Eingaben berechnen und die Bildausgabe verarbeiten.

Xbox verarbeitet nur Steuerung und Bildausgabe

Das werde sich auch in der Preisgestaltung der Cloud-Konsole wiederspiegeln, berichtet Techcrunch. Diese werde angeblich wesentlich günstiger zu haben sein, als ein handelsübliches Xbox-Modell und sei preislich nochmals unter der Slim-Version angesiedelt.

Der neue Xbox-Service “Scarlett Cloud” werde vermutlich in die bereits bestehende “Azure Cloud” Microsofts integriert. Dabei könne Microsoft von seinem weltweiten Servernetz profitieren, so der Insider-Blog Thurrot. Die Konsole soll dabei immer mit dem nächstgelegenen Azure-Server verbunden werden, um Eingabeverzögerungen möglichst gering zu halten.

Die Scarlett-Konsole werde vermutlich 2020 erscheinen. Dabei sollen auf ihr alle Spiele verfügbar sein, die auch für ihrer stationäre Schwester-Konsole erscheinen werden.

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Sony-Angebot bereits verfügbar

Im Gegensatz zu Microsoft hat Konkurrent Sony bereits ein Game-Streaming-Service im Angebot. Mit Playstation Now können Nutzer auf eine Bibliothek bestehende aus PS2-, PS3 – und PS4-Titeln zugreifen. Der Dienst kostet derzeit 14,99 Euro Im Monat und ermöglicht den Zugriff auf über 500 Titel.

Der Service kann neben der Playstation 4 zusätzlich mit einem Windows-PC genutzt werden. Somit können auch Xbox-Fans ohne Sony-Konsole Playstation-Exklusivtitel spielen.

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