„Fortnite: Battle Royale“ hat in den vergangenen Monaten nicht nur die Welt der Gamer überrannt, sondern auch seinen Weg auf sämtliche Netzwerke und Plattformen gefunden. Dabei erfährt das Trend-Game jedoch lange nicht nur positive Resonanz. Neben PUBG-Fans, die in dem Battle Royale Epics nur eine schlechte Kopie sehen, scheinen sich auch Ehepaare nicht ganz so gut mit dem Shooter zu verstehen.

200 Scheidungsfälle durch Fortnite

Wie Divorce Online berichtet, finden sich alleine sei dem 01. Januar 2018 rund 200 Scheidungsfälle, in denen Fortnite eine wesentliche Rolle spielte. Dabei handelte es sich beispielsweise um Spiel-Süchtige oder schlichtweg Menschen, die aufgrund des Games ihre Partner vernachlässigten – und das offenbar so stark, dass sie es bis zur Scheidung kommen ließen.

Die Begeisterung, mit der sich das Spiel umgibt ist dabei nicht nur auf den Servern selbst erkennbar. Selbst während der Fußball-WM auf dem Feld zeigen Nationalspieler bereits, welche Tänze sie beim Zocken erlernt haben. Laut einem Sprecher von Divorce Online sei mit der Thematik an sich jedoch keineswegs zu spaßen.

Süchte des digitalen Zeitalters

„Sucht nach Drogen, Alkohol und Glücksspiel wurden oft als Gründe für Beziehungszusammenbrüche genannt, aber die Morgendämmerung der digitalen Revolution hat neue Süchte eingeführt“, so der Sprecher. „Dazu gehören jetzt Online-Pornografie, Online-Spiele und soziale Medien. Daher ist es für uns keine Überraschung, dass immer mehr Menschen Beziehungsprobleme aufgrund unserer digitalen Abhängigkeiten haben. „

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