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Externe Grafikkarte: Endlich mehr 3D-Leistung für deinen Computer oder Laptop

Mit einer externen Grafikkarte kannst du deinen PC oder deinen Laptop wieder auf Vordermann bringen, ohne gleich dein ganzes System auszutauschen. Ob sich der Kauf lohnt, erfährst du hier.
Mit einer externen Grafikkarte kannst du deinen PC oder deinen Laptop wieder auf Vordermann bringen, ohne gleich dein ganzes System auszutauschen. Ob sich der Kauf lohnt, erfährst du hier.
Foto: Unsplash
Mit der Hilfe einer externen Grafikkarte kannst du einem leistungsschwachen Computer oder Laptop zu neuer Kraft verhelfen. Was du beachten musst und welche Vor- und Nachteile es gibt, verraten wir dir hier.

Du möchtest deinen etwas in die Jahre gekommen Computer oder Laptop aufrüsten, aber es stellen sich dir verschiedene Probleme in den Weg: Zu klein ist das Gehäuse, um neue Teile zu verbauen, dein Mainboard bietet nicht den richtigen Steckplatz oder du hast einfach keine Ahnung, ob und wie du deinen Laptop aufschrauben sollst, damit du ihm neues Leben einhauchen kannst? Dafür gibt es, zumindest im Falle der Hardware, die du für visuelle Berechnungen benötigst, eine simple Lösung: Mit einer externen Grafikkarte kannst du die zuvor genannten Probleme umgehen. Ob sich dies wirklich lohnt, was es zu beachten gibt und welche Vor- und Nachteile das Ganze birgt, erfährst du hier.

Externe Grafikkarte: So verhilfst du deinem Rechner zu mehr Power
Externe Grafikkarte: So verhilfst du deinem Rechner zu mehr Power

Was bringt eine externe Grafikkarte?

Eine externe Grafikkarte bietet sich allem voran dann an, wenn eines der oben erläuterten Probleme eintritt. Dies kann sogar bei Laptops und Computern der Fall sein, die noch garkein Jahrzehnt ihrer Lebensdauer überschritten, sondern erst wenige Jahre auf dem Buckel haben. Die bekannten Hersteller von Grafikkarten nehmen bei der Produktion nämlich selten Rücksicht darauf, ob und wie die Karte überhaupt in dein Gehäuse passt. Fehlt im schlimmstenfall noch der passende Anschluss am Mainboard, sieht es erst einmal schlecht aus mit dem Aufrüsten.

Bevor du dir nun extra ein sperriges, großes Gehäuse zulegst oder im Falle dessen, dass du Besitzer eines Laptops bist, direkt über ein neues Gaming-Modell nachdenken musst, solltest du mit dem Gedanken spielen, dir eine externe Grafikkarte zuzulegen. Diese kann dir helfen, auch mit älteren Geräten brandaktuelle Spiele flüssig zum Laufen zu bringen. Denn die Idee ist simpel: Du möchtest den Komfort deines platzsparenden Desktop-PCs oder Notebooks behalten, aber trotzdem nicht auf eine leistungsstarke Maschine zum Zocken verzichten.

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Dies soll im Bestfall mit der Hilfe einer externen Grafikkarte, also einer sogenannten eGPU, bewerkstelligt werden, die du über einen Thunderbolt 3-Anschluss per USB-Typ-C außerhalb des Rechners oder Notebooks in einem kleinen Gehäuse anstöpselst. Damit wird deinem PC mehr 3D-Leistung versprochen. Doch lohnt sich das überhaupt? Welche Vor- und Nachteile birgt das ganze eigentlich? Das klären wir im Folgenden.

Vor- und Nachteile einer externen Grafikkarte

Wem sich die Vorteile noch nicht ganz offenbart haben, für den gilt zusammenfassend gesagt: Mit einer externen Grafikkarte sparst du Platz und vor allem Programmierer, Grafiker und Editor kommen in den Genuss, zum Arbeiten an verschiedenen Orten einen handlichen Laptop mitzunehmen, bei dem sie trotzdem nicht auf eine hohe Leistung bei der grafischen Berechnung verzichten müssen. Aber auch für den gewöhnlichen PC-Nutzer funktioniert das Prinzip: Du willst eine platzsparende Computer-Lösung, die sich trotzdem zum Zocken eignet, oder dein älteres Gerät einfach nachrüsten.

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Sicherlich wird eine externe Grafikkarte die Leistung deines Rechners verstärken. Allerdings funktioniert das nur bedingt. Der Grund dafür liegt darin, dass der Thunderbolt 3-Anschluss selbst gar nicht schnell genug ist, um eine ähnliche Geschwindigkeit bei der Datenübertragung zu erreichen, wie eine im Desktop integrierte Karte. Hinzu kommen höhere Latenzen, da keine direkte Verbindung zwischen externer Grafikkarte und Mainboard besteht. Verluste bei der Übertragung entstehen oftmals durch die Länge des Kabels und die diversen Stationen, die die Daten erst einmal abklappern müssen, bevor sie in dein System gespeist werden können.

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Für Gamer ist dies natürlich keine ideale Dauerlösung, aber immerhin besser, als komplett aufs Spielen verzichten zu müssen. Das Spielerlebnis ist allerdings auch immer stark vom gewählten Game abhängig. Bist du beispielsweise ein Strategiespiel-Fan, dürfte eine externe Grafikkarte in der Regel reichen, um wieder Spaß zu haben. Für schnelle FPS-Shooter hingegen kann eine eGPU niemals eine Lösung sein.

Fazit: Eine externe Grafikkarte lohnt sich nur bedingt

Wie du sicher schon bemerkt haben dürftest, ist eine externe Grafikkarte also nur unter bestimmten Umständen eine sinnvolle Lösung. Bestens geeignet ist sie für Menschen, die oft unterwegs sind oder parallel Arbeiten am (mobilen) Gerät erledigen wollen. Du machst im Handumdrehen aus deinem Arbeits-Notebook eine stabile Gaming-Maschine, vorrausgesetzt, du spielst die richtigen Spiele. Solltest du Fan von schnellen und grafisch anspruchsvollen Titeln sein, lohnt sich eine Investition in einen neuen Rechner oder einen Gaming-Laptop eher. Für rund 500 Euro bekommst du bereits einen Gaming-PC, der keinen Wunsch offen lässt.

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