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Titanic: Das alternative Ende führt zu Spott im Internet

"Titanic" hatte ursprünglich ein alternatives Ende. Das ist nicht neu. Doch jetzt flippt das Netz deswegen aus.
"Titanic" hatte ursprünglich ein alternatives Ende. Das ist nicht neu. Doch jetzt flippt das Netz deswegen aus.
Foto: imago images / Mary Evans
Regisseur James Cameron hatte eigentlich andere Pläne für das Ende von einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, für "Titanic" (1997). Jetzt ist das alternative Ende wieder aufgetaucht - und alle im Netz lachen.

"Titanic" (1997), der vor einiger Zeit noch erfolgreichste Film aller Zeiten, entfacht wieder hitzige Debatten. Dabei geht es nicht darum, ob unser tragischer Held Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) nicht doch auf der Tür Platz gefunden hätte, auf dem seine Herzdame Rose (Kate Winslet) letztlich überlebte. Nein, derzeit lacht das Netz über eine Szene, die es gar nicht erst in den Film schaffte. Ursprünglich hatte James Cameron ein ganz anderes alternatives Ende für "Titanic" gedreht, das er aber dann doch wegließ. Dafür sind die Fans ihm jetzt dankbar und lachen.

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"Titanic": Das alternative Ende ist missraten

Zumindest erzählerisch macht das alternative Ende von "Titanic" durchaus Sinn. Wir erinnern uns, dass die Rahmenhandlung des Films in der Gegenwart Ende der 1990er Jahre spielt und James Camerons Stammschauspieler Bill Paxton als braungebrannten Archäologen zeigt, der auf der Suche nach der edlen Kette ist, die Rose beim Untergang der Titanic an sich trug. Ursprünglich sollte "Titanic" damit enden, dass diese Rahmenhandlung mit Paxton sinnvoll und befriedigend abgeschlossen wird.

In diesem Schluss siehst du wie die alte Rose ihre Kette mit dem Edelstein "Heart of the Ocean" in das Wasser wirft, genau an der Fundstelle der gesunkenen Titanic. Doch im alternativen Ende von "Titanic" wird sie dabei kurz vor dem Wegwurf vom Schatzjäger Brock Lovett (Bill Paxton) gestoppt. Er plädiert dafür, dass sie es sich noch einmal damit überlegt. Doch sie wirft die Kette über Bord und Lovett und Rose können sich nur noch ein bittersüßes Lächeln zuwerfen.

So lacht das Netz über die "Titanic"-Szene

Tatsächlich erschien das alternative Ende bereits als DVD- und Blu-ray-Extra mit "Titanic". Doch erst jetzt scheint das Internet davon Wind bekommen zu haben. Noch einmal wird sich genüsslich darüber lustig gemacht, wie missraten dieser Schluss hätte sein können. Denn auch wenn die eigentliche Rahmenhandlung des Films so hätte richtig abgeschlossen werden können, war der Fokus des Films die Liebesgeschichte zwischen Rose und Jack und zu diesem Zeitpunkt, nach knapp drei Stunden Romanze, war den meisten Zuschauern vermutlich egal, was mit Brock Lovett war.

"Titanic" wird auch bald auf Disney Plus laufen, oder doch nicht? Ein anderer Film hat "Titanic" an der Kinokasseinzwischen weit hinter sich gelassen.

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