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Jeff Bezos tritt als telepathischer Bösewicht bei „South Park“ auf

Amazon-Gründer Jeff Bezos wird in der neuen „South Park“-Folge als telepathischer Super-Bösewicht dargestellt. Dabei ist die Parodie näher an der Wirklichkeit, als einem lieb ist.

Jeff Bezos South Park
Jeff Bezos versucht in der neuen "South Park"-Folge als telepathischer Bösewicht einen Streik aufzulösen. Foto: Screenshot / Comedy Central

In der neusten Folge der Comedy-Serie „South Park“ nimmt der Amazon-Gründer und –CEO Jeff Bezos eine zentrale Rolle ein. In dem Cartoon wurde der Unternehmer als Bösewicht dargestellt, der dank seines übergroßen Gehirns telepathische Fähigkeiten besitzt.

Die jüngste Folge trägt den Titel „Unfulfilled“ (auf deutsch: „unerfüllt“). Damit spielen die Macher auf Amazons Lagerhallen an, die „Fulfillment“ genannt werden – der englische Begriff für Erfüllung. Der E-Commercer wird regelmäßig für den schlechten Umgang mit seinen Mitarbeitern kritisiert. Unter diesen miserablen Arbeitsbedingungen leidet auch der Vater eines Hauptcharakters der Serie, der in einem der unzähligen Amazon-Logistikzentren arbeitet.

Jeff Bezos bedroht Bürgermeisterin

Um sich gegen diese Bedingungen zur Wehr zu setzten, beginnen die Angestellten zu streiken. Das gefällt dem telepathischen Bezos überhaupt nicht, der die Bürgermeisterin der Stadt drohend dazu auffordert, den Streik zu beenden.

YouTube video

Damit kritisieren die Macher höchstwahrscheinlich das Verhalten verschiedener US-Bürgermeister, die in Internet-Videos um die Gunst des Online-Händlers warben. Das Ziel: Amazon soll in ihren Städten eine neue Zentrale errichten. Die Stadtverwaltungen versuchten Amazon häufig mit Steuererleichterungen zu einer für sie vorteilhaften Standortwahl zu bewegen.

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