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Der Unterschied zwischen UHD und 4K? So sieht er wirklich aus

Die richtige Auflösung kann wahre Wunder bewirken. Ob du UHD oder 4K brauchst, lässt sich schnell feststellen.
Die richtige Auflösung kann wahre Wunder bewirken. Ob du UHD oder 4K brauchst, lässt sich schnell feststellen.
Foto: iStock/Milos Dimic
Wer sich einen neuen Fernseher kaufen will, wird unfreiwillig mit Dingen wie UHD oder 4K konfrontiert. Es gibt jedoch einen wichtigen Unterschied, der am Ende den Kauf entscheiden kann.

Im Zeitalter des Streamings ist für Viele der richtige Fernseher wichtig, um ihre Lieblingsfilme und -serien auch im großen Format anschauen zu können. Macnhaml reichen Notebook oder Tablet nämlich einfach nicht aus. Dann wiederum stellt sich die Frage nach der Auflösung des TV-Geräts und nach dem eigentlichen Unterschied zwischen UHD und 4K.

Die bunte Welt des Streaming
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Mehr als UHD und 4K: Das sind die gängigsten Standards

Abgesehen von UHD und 4K kommt die Auflösung von Fernsehern noch in einigen anderen Formaten daher. Darunter SD, HD, 2K und 8K. Ganz generell geht es bei der Bildauflösung um ein Maß für die Größe des Fernsehbildes, das sich wiederum aus Bildpunkten (Pixel) zusammensetzt. Je geringer die TV-Auflösung, desto weniger Bildpunkte und desto unschärfer das Bild. Einzelne Standards wie UHD und 4K definieren ganz bestimmte, aber unterschiedliche Auflösungen.

  • Standard Definition (SD): 720 x 576 Pixel, Seitenverhältnis 16:9
  • High Definition (HD): 1920 x 1080 Pixel, Seitenverhältnis 16:9

Die Bezeichnungen "Full HD" und "2K" beziehen sich übrigens auch auf den HD-Standard.

  • 8K: 7680 x 4320 Pixel, Seitenverhältnis 16:9

Das eigentlich Super Hi-Vision (SHV) genannte System soll in Japan ab 2020 Standard der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender werden.

So unterscheiden sich UHD und 4K

UHD, oder Ultra-HD, beträgt die 4-fache HD-Auflösung und die 20-fache SD-Auflösung. Die Bildgröße setzt sich dementsprechend aus 3820 x 2160 Pixeln zusammen. Das Seitenverhältnis ist aber auch hier 16:9.

Anders als UHD hat 4K ein Seitenverhältnis von etwas mehr als 17:9 und wird durch das Wegschneiden von Pixeln auf das verbreitete 21:9-Format gebracht. Die Auflösung liegt bei 4096 x 2160 Pixeln, allerdings kommt 4K eher in digitalen Kinos zum Einsatz als im heimischen Wohnzimmer.

Das hat auch einen Grund, denn neben verschiedenen Vorteilen gibt es rund um 4K-Fernseher auch zahlreiche Nachteile. Die Frage, ob sich ein 4K-Fernseher wirklich lohnt, lässt sich damit recht schnell beantworten.

Der wirkliche Unterschied zwischen UHD und 4K liegt am Ende darin, dass sich 4K lange noch nicht so etabliert hat, dass es für dein heimisches Film- und Fernsehvergnügen ausreicht. Erst in Zukunft wird sich zeigen, ob 4k halten kann, was es verspricht.

HD, UHD oder 4K? So findest du was du brauchst

Lässt du dich davon nicht beirren, bleibt noch die Frage, welcher Standard am besten zu deinem Nutzerverhalten passt. Denn Nicht jede Auflösung ist immer auch geeignet für die Dinge, die du dir regelmäßig anschaust. Daher können die folgenden Punkte helfen, wenn du vor der Wahl zwischen HD, UHD und 4K stehst.

Schaust du nur gelegentlich fern oder DVDs und verzichtest dabei auf Streaming reichen sogar schon der HD-Standard und ein kleineres TV-Gerät. Aber auch wenn du eher anspruchsvoll bist und deinen Fernseher zusätzlich für Streaming und Videospiele nutzt, ist HD eine gute Wahl.

UHD kommt dann ins Spiel, wenn du auch zu Hause nicht auf das Kino-Erlebnis beim Spielen oder Streaming verzichten möchtest. Gerade, weil du dann auch einen deutlich größeren Fernseher benötigst ist der bessere Standard zu empfehlen.

Auch 4K-Fernseher sind in diesem Zusammenhang lohnenswert, zumindest sobald sich der Standard auch außerhalb des Kinosaals entsprechend durchgesetzt hat.

Fazit: Verschiedene Standards, verschiedene Ansprüche

Es gibt einen Unterschied zwischen UHD und 4K, der Einfluss darauf hat, welcher der beiden Standards für dich am besten passt. Ganz vereinfacht gesprochen, handelt es sich bei den Formaten aber lediglich um verschiedenen Bildauflösungen, die sich in der Anzahl ihrer Bildpunkte und im Seitenverhältnis unterscheidet.

Ist dir beides egal und du willst nur deinen alten Fernseher optimieren, geht das mit nur fünf Handgriffen.

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