Als „Twilight – Biss zum Morgengrauen“ 2008 ins Kino kam, schlug er ein wie eine Bombe. Über Nacht wurden die damals erst 18-jährige Kristen Stewart und der 22 Jahre alte Robert Pattinson zu absoluten Stars und schlüpften für vier weitere Fortsetzungen in die Rollen von Bella und Edward. Doch wie ist es den „Twilight“-Schauspielern seither ergangen?

„Twilight“-Schauspieler: Ungewöhnliche Karrieren

über 70 Millionen US-Dollar spielte „Twilight – Biss zum Morgengrauen“ am Startwochenende ein. Auch die weiteren vier Fortsetzungen, die auf der gleichnamigen Buchreihe von Stephanie Meyer basieren, waren ein Erfolg. Die „Twilight“-Schauspieler Kristen Stewart und Robert Pattinson waren nicht mehr aus Hollywood wegzudenken. Ihr jeweiliger Karriereweg dürfte dennoch für den ein oder anderen überraschend sein.

Kristen Stewart ist jetzt auch Regisseurin

Kristen Stewart war schon vor „Twilight“ Teil von sehr vielen Filmen. Ihre berühmteste Rolle war bis dato wohl in David Finchers „Panic Room“ (2002) an der Seite von Jodie Foster. Während sie die insgesamt fünf „Twilight“-Filme drehte, spielte sie unter anderem auch in „Willkommen bei den Rileys“ (2010) oder „The Runways“ (2010) mit.

Heute verrät die mittlerweile 29-Jährige in einem Interview mit Tele 5, dass sie damals Probleme mit dem plötzlichen Ruhm der „Twilight“-Saga hatte: „Ich hasste es. Ich war 18 Jahre alt, war unsicher und hatte nicht das Selbstbewusstsein, das man für Hollywood und Glamour braucht. Ich hatte echte Probleme mit dem Ruhm, der quasi über Nacht auf mich geworfen wurde. Das war eine schlimme Erfahrung.“

Diese Erfahrung hat sie mittlerweile überwunden. Seit dem Ende der Vampir-Saga wirkte die Schauspielerin nicht nur erfolgreich in Werken wie dem Drama „Still Alice“ (2014), „Personal Shopper“ (2016) oder zuletzt im Remake „3 Engel für Charlie“ (2019) mit, sondern wagte den Schritt, auch selbst Filme zu inszenieren. Ihren ersten Kurzfilm „Come Swim“ (2017) kannst du dir hier ansehen:

Robert Pattinson widmet sich kleinen Projekten und wird Batman

Auch Robert Pattinson war vor „Twilight“ kein Unbekannter in Hollywood. So spielte er in zwei „Harry Potter“-Filmen die nicht unwesentliche Figur Cedric Diggory im Jahr 2005 und 2007. Kurz darauf bekam er die männliche Hauptrolle in der „Biss“-Adaption und ihm flogen die Herzen der Fans einerseits zu, andererseits kam ihm aber auch viel Hass entgegen.

In der Zeit der „Twilight“-Saga widmete auch Robert Pattinson sich weiteren Projekten: Es entstanden unter anderen Werkte wie die romantischen Dramen „Remember Me“ (2010) und „Wasser für die Elefanten“ (2011). Nach dem Ende der Saga versuchte sich der heute 33-Jährige als Charakterdarsteller zu etablieren. Er widmete sich so nämlich unter anderem immer mehr Indiefilmen und stellte sein Können zuletzt vor allem im Weltraumdrama „High Life“ (2019) und im Schwarz-Weiß-Drama „Der Leuchtturm“ (2019) an der Seite von Willem Defoe unter Beweis.

Seit einiger Zeit steht aber schon fest, dass Robert Pattinson in Matt Reeves „The Batman“ (2021) den titelgebenden Helden des Schwarzen Ritters verkörpern wird. Das ist wohl nach „Twilight“ das nächste große Projekt, das er anpackt. Schon jetzt erklärt er im Interview mit dem Guardian, welch absurde Erwartungen nun wieder an ihn gestellt werden: „Wann immer du irgendwas sagst, reagieren Leute mit ‚Argh! Du Idiot‘. Dabei habe ich noch nicht mal angefangen.“

Weitere Schauspieler, die ihre Rollen hassten

Kristen Stewart hasste den Ruhm und „Twilight“-Schauspieler Robert Pattinson hasste seine Rolle als Edward. Hier findest du vier weitere Filmrollen, die zwar von Fans, aber nicht von den Darstellern geliebt wurden. Du freust dich schon auf den neuen „Batman“-Film mit dem „Twilight“-Star? Ein neues Video zeigt den neuen Schwarzen Ritter in seinem Anzug.

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