Games 

South Park Game: Je dunkler die Hautfarbe, desto schwerer das Spiel

Fr, 25.08.2017, 00.00 Uhr
Beschreibung anzeigen
Noch bevor South Park: The Fractured but Whole überhaupt auf dem Markt ist, sorgen die Macher mit gekonnter Sozialkritik für Schlagzeilen.

Die Animationsserie South Park ist für ihren kritischen und oftmals herben Humor weit über die Grenzen Nordamerikas hinaus bekannt. Das neue Videospiel „The Fractured but Whole“ von Ubisoft reiht sich ganz klar in diese Tradition ein.

Die Hautfarbe beeinflusst den Spielverlauf

Je höher man die Schwierigkeitsstufe stellt, desto dunkler wird die Hautfarbe des zuvor erstellten Charakters. Gleichzeitig kommentiert Eric Cartman, der Protagonist der Fernsehserie: "Mach dir keine Sorgen, das wirkt sich nicht auf Kämpfe aus. Nur auf jeden anderen Bereich in deinem Leben." Zu diesen anderen Bereichen zählen etwa wieviel Geld man im Spiel erhält und wie die NPCs mit dem eigenen Charakter sprechen, erfuhr Eurogamer von den Entwicklern. Die verarbeitete Sozialkritik an modernem, alltäglichem Rassismus wurde von Aoife Wilson und Chris Bratt in einem Let’s Play entdeckt.

Verbindung zum Vorgängerspiel

Bei der Geschlechterwahl des eigenen Charakters kann man zwischen den drei Optionen männlich, weiblich und anderes wählen. Daraufhin wird die Verbindung zum Vorgängerspiel „The Stick of Truth“ aus dem Jahr 2014 thematisiert. Darin konnte man nur als Mann spielen.

Wählt man im Nachfolger hingegen das weibliche Geschlecht, so ruft der Beratungslehrer Mr. Mackey die Eltern des eigenen Charakters zur Bestätigung an und fragt: "Also das ganze King and Stick of Truth Ding... sue war tatsächlich die ganze Zeit ein Mädchen?". Auch hier ist der typische South-Park-Humor deutlich erkennbar.

Das Rollenspiel „The Fractured but Whole“ wurde von Ubisoft in Verbindung mit South Park Digital Studios entwickelt und wird am 17. Oktober für PC, Playstation 4 und Xbox One erscheinen.

Games 

Kinderporno-Verdacht: Ehemaliger Polizist verweigert Festplattenentschlüsselung

Der Verdächtige betrachtet die Herausgabe als nicht verfassungsgemäße Selbstbezichtigung.
Der Verdächtige betrachtet die Herausgabe als nicht verfassungsgemäße Selbstbezichtigung.
Foto: Pixabay

Francis Rawls sitzt bereits seit zwei Jahren in Haft, weigert sich jedoch weiterhin, seine codierte Hardware für die Polizei freizugeben.

Mehr lesen