Qualcomm hat auf dem Mobile World Congress Shanghai, der diese Woche stattfindet, seine neue Generation von Fingerabdrucksensoren vorgestellt. Das Highlight ist das Premium-Modell des Sensors, das unter dem Display sitzt. Anstatt eines Sensors im Home-Button oder an der Gehäuserückseite, wird der Finger auf die entsprechende Stelle des Displays gelegt.

Der Sensor kann durch bis zu 1,2 Millimeter dicke OLED-Displays hindurch scannen. Er arbeitet mit Ultraschallwellen und kann auch den Puls und Blutfluss erkennen, was für zusätzliche Sicherheit sorgen soll. Ein reproduzierter Abdruck des Fingers soll nicht reichen, um den Sensor zu überlisten. Der Sensor soll sogar unter Wasser funktionieren, wenn das Display-Glas beschädigt ist und wenn der Finger nass oder ölig ist.

Variante für Glas und Metall

Qualcomm bietet auch einen etwas günstigeren Scanner an. Dieser kann durch Glas und Metall scannen, nicht aber durch Displays. Er ist für die Unterbringung im Gehäuse, Home-Button oder die Standby-Taste gedacht.

Die Sensoren funktionieren mit Qualcomms eigener Snapdragon-Plattform, sind aber auch mit anderen Plattformen kompatibel. Geräte mit den neuen Sensoren sollen in der ersten Jahreshälfte 2018 veröffentlicht werden.

Auf dem Mobile World Congress Shanghai wird ein Smartphone von Vivo mit einem Prototypen des Sensors gezeigt, der unter dem Display liegt. Bei dem Gerät handelt es sich um ein modifiziertes XPlay 6.

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