Der US-Streaming-Anbieter Netflix experimentiert derzeit mit höheren Preisen im deutschsprachigen Raum. Laut Caschys Blog bekommen derzeit einige Nutzer höhere Preise angezeigt. Diese liegen zwei Euro höher als üblich. So werden das „Standard“- und „Premium“-Paket für 11,99 und 13,99 Euro statt 9,99 bzw. 11,99 Euro monatlich angeboten.

Zufällige Anzeige erhöhter Gebühren unabhängig von Browser und Modus

Die Preise werden offenbar nach dem Zufallsprinzip angezeigt. Dabei ist es unerheblich, welchen Browser man verwendet. Im Inkognito-Modus, bei dem Cache und Cookies stets nach dem Schließen gelöscht werden, ließ sich der neue Preis unter allen gängigen Browsern anzeigen.

Deutschland, Österreich und die Schweiz als Testgebiet

Ähnliche Tests führte Netflix auch in Australien durch, die zuletzt auch zu einer Erhöhung führten. Neben Österreich und Deutschland soll zudem auch die Schweiz betroffen sein. Dort werden für die Pakete 16,90 und 19,90 Schweizer Franken verrechnet. Auf einem Blog wird zwar behauptet, dass die höhere Summe nicht in Rechnung gestellt wird, doch bei einer Test-Anmeldung der futurezone wurde die Summe dennoch ausgewiesen.

Netflix stellt Kunden auf die Probe

Zuletzt wurde der Preis für ein Netflix-Abo 2015 erhöht. Damals stieg der Preis für ein Standard-Abo von 8,99 Euro auf 9,99 Euro. Mit den Tests könnte der US-Anbieter die Zahlungsbereitschaft seiner Kunden auf die Probe stellen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf futurezone.at.

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