In einer normalen Konversation soll WT2 (zur Webseite) folgendermaßen zum Einsatz kommen: Jeder der Gesprächspartner trägt einen der beiden kabellosen Kopfhörer, die dann das Gesprochene simultan in die Sprache des jeweiligen Zuhörers übersetzen.

Bereits sieben Sprachen verfügbar

Die Geräte koppeln sich automatisch mit der dazugehörigen iOS-App und scannen nach Sprachen sobald sie aus ihrem Gehäuse genommen werden. Dieses dient gleichzeitig als Ladestation. Zu den verfügbaren Sprachen zählen gegenwärtig Chinesisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch, Japanisch und Spanisch. Weitere Sprachen sollen auf lange Sicht ebenfalls verfügbar sein.

Natürlichere Alternative zu Übersetzungs-Apps

TimeKettle-Gründer Wells Tu wollte laut Techcrunch mit der Entwicklung der Kopfhörer eine Alternative zu herkömmlichen Übersetzungs-Apps schaffen, bei denen die natürliche Art der Kommunikation durch Gesten und Augenkontakt verloren geht.

Das Gerät befindet sich momentan allerdings noch in der Prototyp-Phase, auch wenn Design und der eingebaute Chipsatz mehr oder weniger final sind. Wichtig sei auch, die eigenen Übersetzungserwartungen realistisch zu halten, da komplexe Sprache und Idiome eine schnelle maschinelle Übersetzung schwerlich überleben würden.

Marktreife steht noch aus

Wells Tu sagte außerdem, dass man versuche, die Verzögerung auf eine bis drei Sekunden zu begrenzen. Dies benötige jedoch eine Menge Optimierung des Gesamtprozesses der Datenübertragung zwischen Kopfhörer, App und Server.

Die Kopfhörer sind momentan noch nicht auf dem Markt. Wann genau die Vermarktung beginnen soll, ist jedoch noch nicht bekannt.

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