Nie wieder einen Moment verpassen, der ein Foto oder ein Video lohnt: das ist das große Versprechen von Ubiquiti Labs, dem Hersteller von FrontRow. Da Smartphones zunehmend klobiger werden und man nicht in allen Lebenssituationen eine Hand zur Bedienung eines Geräts frei hat, ist die Kamera bei FrontRow in eine Halskette integriert.

Klein und leicht

Mit einer Größe von 60 x 70 x 12 mm und einem Gewicht von nur 55 Gramm ist die FrontRow tatsächlich kleiner und leichter als alle aktuellen Smartphones. Dafür muss man natürlich auf die meisten Funktionen eines solchen Alleskönners verzichten, in den Kerndisziplinen der FrontRow, beim Filmen und Fotografieren, braucht sich die Kette aber nicht vor den Smartphones verstecken.

Die FrontRow verfügt über zwei Kameras mit fünf (Front) beziehungsweise acht (Rückseite) Megapixel Auflösung. Damit lassen sich Videos und Fotos in Full HD schießen, also in 1920×1080 Pixeln. Die Aufnahmen werden in einem 32 GB-Speicher verwahrt, Videos können auch über Facebook oder YouTube live gestreamt werden. Über USB-Anschlüsse, Bluetooth 4.1 oder Wi-Fi lässt sich das Material dann auch Smartphone oder PC übertragen.

Story-Modus

Als besonderes Extra verfügt die FrontRow über einen sogenannten Story-Modus. Dabei bleibt die Kamera stets aktiv und zeichnet Momente auf, die interessant erscheinen. Diese werden anschließend zu einer Story zusammengestellt, wie man sie etwa von Instagram kennt.

Im Story-Modus hält der Akku des Geräts laut Angaben des Herstellers 16 Stunden, im Standby sogar ganze 50 Stunden. Die Akku-Laufzeit reduziert sich jedoch drastisch bei kontinuierlichen Videoaufnahmen: für Live-Streaming verspricht Ubiquiti Labs, dass der Akku zwei Stunden durchhält.

Teurer Spaß

Mit einem Preis von 399 US-Dollar (ca. 340 Euro) ist FrontRow ein teures Accessoire. Im Moment ist es im Shop von Ubiquiti Labs nur in Schwarz verfügbar – eine Rosé-Variante soll folgen. Die FrontRow-App gibt es kostenlos in Apples App Store und im Play Store.

Welchen Unfug man mit FrontRow treiben kann, liegt wohl auf der Hand, zumal man der Kette nicht auf den ersten Blick ansieht, dass es sich um eine Kamera handelt. Ob die lückenlose Aufzeichnung des eigenen Lebens es wirklich wert ist, dass damit sehr leicht in die Privatsphäre anderer Menschen eingedrungen werden kann und auch in Sachen Datenschutz einige Fragen offen bleiben, muss aber wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.