Mit der Enthüllung des Tesla Semi-Trucks wollte der Tesla-Chef offenbar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – und das ist ihm auch gelungen. Ganz wie es sich für den Pionier und Show-Man Elon Musk gehört, schoss der rote Roadster während der Präsentation des Elektro-Sattelschleppers aus dessen Anhänger heraus und sorgte somit für ein gigantisches Comeback.

Denn der Roadster ist nicht nur das neuste, sondern auch das älteste Modell des Autoherstellers aus dem amerikanischen Silicon Valley. Bereits 2006 hat der US-Konzern nämlich einen Sportwagen vorgestellt, der dem aktuellen Roadster in vielen Punkten nicht unähnlich ist.

Kleine aber feine Unterschiede

Der große Bruder des ehemaligen Roadsters beeindruckt nicht nur mit einer beinahe viermal so großen Batterie als sein Vorgänger. Auch was die Leistung betrifft, dürfte der Konkurrent des Bugatti Chiron die Herzen von Autoliebhabern zum Glühen bringen.

Offiziell ist der neue Elektroflitzer für 2020 angekündigt. Laut Musk soll er außerdem in einer Zeit von nur 1,9 Sekunden auf Landstraßengeschwindigkeit kommen. Die angekündigte 1000-Kilometer-Reichweite soll der Sportler auch bei Highway-Geschwindigkeit noch einhalten können.

Deutsche Autobahnen haben nicht nur Vorteile

Hierbei sollte man allerdings beachten, dass man bei der Highway-Geschwindigkeit nicht von den Limit-freien Autobahnstrecken Deutschlands ausgehen kann. Nichts destotrotz dürfte der Roadster – sofern man dem Tesla-Guru glauben kann – noch immer mit einer maximalen Reichweite von 600 bis 700 Kilometern brillieren.

Auch die prophezeite Höchstgeschwindigkeit von über 400 Stundenkilometern kann Knie schnell zu Gummi werden lassen und Bugattis Chiron die Schweißperlen auf die Stirn treiben. All das sind bisher jedoch leider nur Versprechen und Gerüchte. Die Hoffnung stirbt jedoch bekanntlich zuletzt.

Die Konkurrenz schläft nicht

Bereits kurze Zeit nach der Ankündigung des Tesla Roadsters durch Firmenchef Elon Musk steht der nächste Konkurrent in der Tür. Das taiwanesische Startup Xing Mobility hat mit seiner Miss R eine klare Kampfansage gemacht.

Dieser elektrisch angetriebene Sportwagen übertrifft nämlich nicht nur die Beschleunigung von 0 auf 100 des Roadsters um 0,1 Sekunde. Nach weiteren 3,3 Sekunden soll er nämlich noch dazu die 200er-Marke knacken und als wäre das noch nicht genug, ist er auch noch zu Offroad-Einsätzen in der Lage.

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Nur leere Versprechungen?

Es wäre nicht das erste Mal, dass in der Welt des Automobils Prognosen und Versprechen getroffen werden, auf deren Erfüllungen man warten muss bis die Hölle zugefroren ist. Dennoch geben sie ein jedes Mal auf’s Neue die Möglichkeit zum Träumen und regen als erfreulicher Nebeneffekt auch noch die Konkurrenz zum Übertrumpfen an.

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