Mit Google Chrome und anderen Browsern gibt es ein bisher nicht gelöstes Problem: Geöffnete Seiten, die für später gespeichert oder aufgehoben werden sollen, verschwinden meistens trotz Lesezeichen und offen gelassenem Tab in den Untiefen der persönlichen Favoriten.

Neuer Browser ist gegenüber Chrome organisierter

Um diese Problematik aus dem Weg zu räumen und die Produktivität zu erhöhen, haben die Berliner Studenten Julius Sohn und Julius Gehrig einfach ihre eigene Browser-Lösung kreiert: Refresh.

Das Geheimnis liegt in sogenannten „Spaces“, die neben den herkömmlichen Tabs dafür sorgen sollen, interessante Webseiten thematisch zu sortieren. Sie können zum Beispiel für die Arbeit, den Urlaub oder privates Surfen angelegt werden und dienen als Ablageort für geöffnete Webseiten oder Favoriten. Diese werden gleich noch automatisch in passenden Ordnern untergebracht.

Was ist bei Refresh noch anders als bei Chrome?

Im normalen Browser besteht der Verlauf lediglich aus einer Auflistung aller Seiten sowie der dazugehörigen Uhrzeit. Refresh macht sich dagegen eine Zeitleiste zunutze, die genau abbildet, welche Internetseiten zur gleichen Zeit geöffnet waren. Alle Tabs, die zum Beispiel gestern 16:12 Uhr geöffnet waren, lassen sich so wiederherstellen.

Weißt du nicht mehr, wann du eine spezielle Seite angeschaut hast, bleibt dir alternativ die Option, diese per Tag zu suchen. Dafür brauchst du weder die URL noch den Namen der Seite.

Entwickelt wurde Refresh im Rahmen der Bachelorarbeit beider Studenten, das Konzept ist bisher aber hauptsächlich für Tablets gedacht. Weitere Features und eine Anpassung an mobile und Desktop-Geräte sind aber durchaus denkbar.

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