Faltbare Displays sind der neue Trend, der dem in letzter Zeit nicht gerade innovativen Smartphone-Markt wieder neuen Auftrieb geben soll. Nicht nur Huawei und Samsung übertrumpfen sich derzeit mit neuen Bildern und Videos ihrer biegsamen Geräte, auch die anderen asiatischen Hersteller wie Xiaomi und Oppo legen los. Wer als erstes mit seinem Produkt auf den Markt kommt, ist noch ungewiss. Vielleicht ist es sogar Nubia.

„Wearable-Smartphone“ Nubia Alpha

Der chinesische Hersteller mag vielen hierzulande kein Begriff sein. Er wurde als Tochtergesellschaft von ZTE gegründet, ist heute ein unabhängiges Unternehmen – mit Cristiano Ronaldo als Testmonial. Mit dem, was Nubia auf der diesjährigen IFA in Berlin vorgestellt hat, könnte es die großen Konkurrenten sogar überholen. Es ist nicht nur ein faltbares Smartphone, sondern ein faltbares Smartphone, das man am Handgelenkt trägt – ein „Wearable-Smartphone“.

Klobig, aber leicht

Das Nubia Alpha ist zwar erst ein Prototyp, der Hersteller ist aber überzeugt, das Smartphone, das mit dem Betriebssystem Android ausgestattet ist, noch in diesem Jahr in China und global auf den Markt bringen zu können. Ein bisschen sperrig sieht das Wearable aus, allerdings hat es die Technik in sich. Das OLED-Panel sitzt in einem Metallband, ist Plastikgehäuse mit einer integrierten Selfie-Kamera ist daran befestigt.

Ein Redakteur von The Verge hatte die Gelegenheit, sich das Gerät von Nahem anzuschauen, durfte es jedoch nicht ganz zusammenklappen. Sein Eindruck: Trotzdem das Wearable massiv aussieht, fühlt es sich am Handgelenk angenehm leicht an. Die Software war nur eine Demo, die die hauptsächlichen Funktionen der Nubia Alpha zeigte. Alles in allem zeigt uns dieser Prototyp allerdings, dass unsere „flexible Zukunft“ näher ist als gedacht.

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