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Teslas Smartphone-App bekommt ein längst überfälliges Feature

Tesla bietet den Kunden mit den Supercharger genannten Ladestationen eine gute Ladeinfrastruktur. Nun kann auch die eigene App die Charger in der geplanten Route berücksichtigen.
Tesla bietet den Kunden mit den Supercharger genannten Ladestationen eine gute Ladeinfrastruktur. Nun kann auch die eigene App die Charger in der geplanten Route berücksichtigen.
Foto: pxhere
In Sachen Elektromobilität gilt Tesla vielen immer noch als Vorreiter. Die zu den Wagen gehörende App ließ eine wichtige Funktion bis jetzt jedoch vermissen.

Während deutsche Hersteller gerade anfangen, erste vollelektrische Autos auf den Markt zu bringen, ist Tesla schon einen Schritt weiter. Nicht nur, dass die Amerikaner mit den Modellen S, X und 3 mehrere erfolgreiche E-Wagen am Markt haben.

Tesla betreibt eigenes Ladenetzwerk

Mit den hauseigenen Superchargern betreibt die Firma obendrein auch noch ein Netzwerk, an dem Tesla-Besitzer ihre Wagen, zum Teil kostenfrei, mit Strom "betanken" können. Es liegt also nah, dass man diese Ladepunkte in der Tesla-App auf seinem Smartphone findet, oder? Weit gefehlt.

Denn wie cnet berichtet, wurde dieses Feature erst jetzt nachgereicht. Nutzer können nun, ganz bequem über das eigene Smartphone, eine Route planen. Sollte die geplante Strecke die Reichweite des jeweiligen Tesla überschreiten, werden passende Superchargers in der App angezeigt und in die geplante Route involviert.

Alle Streckeninformationen werden sogleich an das im Fahrzeug integrierte Navigationssystem weitergeleitet, sodass der Fahrer nur noch in seinen Wagen steigen muss. Eventuelle "Tankstopps" berücksichtigt das Fahrzeug dann automatisch.

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Tesla fürchtet Konkurrenz

Erstaunlich eigentlich, dass ein solch simples Feature in der Tesla-App bis jetzt fehlte. Tesla, deren Wagen bis jetzt fast außer Konkurrenz fuhren, muss zunehmenden Wettbewerb klassischer Automobilkonzerne fürchten. So präsentiere etwa VW erst kürzlich die eigenen Pläne, für einen Tesla-Killer. Erst in der letzten Woche geriet die Autopilot genannte Funktion eines Tesla Model S wieder in die Negativschlagzeilen, nachdem sich ein betrunkener Fahrer hinters Steuer setzte und im Wagen einschlief.

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