Im sogenannten „earnings call“ gab Apple am Dienstag die Ergebnisse des vergangenen Quartals bekannt. Die fielen zwar nicht so schlecht aus, wie von manchen Analysten erwartet. Tim Cook scheint dennoch besorgt, denn er kam während des Gesprächs immer wieder auf die „Upgrade-Problematik“ zu sprechen.

Tim Cook besorgt um Upgrades

Ganze sieben Mal thematisierte er die Tatsache, dass weniger Kunden als erwartet auf eines der neuen Modelle (iPhone Xs, iPhone Xs Max und iPhone Xr) umgestiegen seien. Dabei hob der CEO hervor, dass Kunden weniger häufig auf ein neues Smartphone wechseln würden als früher.

Das Problem begründete er unter anderem damit, dass man Kunden im vergangenen Jahr die Möglichkeit geboten habe, für wenig Geld die Batterie ihres alten iPhones erneuern zu lassen. Das nahmen wohl mehr Menschen in Anspruch als erwartet. Und genau diese Kunden scheinen Apple nun zu fehlen.

Apple greift daher zu ungewohnten Mitteln: So kontaktiert das Unternehmen beispielsweise Kunden per E-Mail, die noch ein älteres iPhone in Besitz haben und preist die neuen Funktionen des iPhone Xr an. Darüberhinaus werden auf der Homepage des Unternehmens großflächig Hinweise gezeigt, die auf die Möglichkeit des Ankaufs deines alten iPhones hinweisen.

Sorgen um Apple sind unnötig

Sorgen muss man sich um den Konzern aus Cupertino übrigens nicht machen. Denn auch wenn die Umsätze leicht zurückgegangen sind: Mit 84,3 Milliarden Dollar im vergangenen Weihnachtsquartal gehört Apple auch weiterhin zu den erfolgreichsten Unternehmen der Welt. Und sollten die Geschäfte wirklich einmal schlecht laufen, hat der i-Konzern Reserven. Diese beliefen sich im Dezember auf stolze 245 Milliarden Dollar.

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