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Mega-Pleite E-Auto: In diesem Test fallen die Stromer grandios durch

Zumindest in diesem Alltagstest kann das Elektroauto nicht überzeugen.
Zumindest in diesem Alltagstest kann das Elektroauto nicht überzeugen.
Foto: imago/Westend61
Was passiert, wenn ein Schornsteinfeger und ein Familienvater vier Wochen lang auf E-Auto und Fahrrad umsteigen? Nichts Gutes für den Elektrowagen jedenfalls.

Wie komme ich in Zukunft von A nach B? Das ist eine Frage, die sich nicht nur viele Autofahrer ebenso stellen wie Menschen, die ohne eigenen Pkw durch den Verkehr müssen. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) wollte es genauer wissen und hat einen Schornsteinfeger und einen Familienvater einen Monat lang den Test machen lassen – das Ergebnis fiel nicht gerade zugunsten der Elektroautos aus.

Elektroautos: In diesem Test ein Mega-Flop

Im Experiment des WDR testeten sowohl der Schornsteinfeger als auch der Familienvater und Reporter der Rundfunkanstalt insgesamt vier mögliche Verkehrsmittel der Zukunft: ein E-Auto, ein E-Bike, ein Wasserstoffauto und den öffentlichen Nahverkehr. Sie kommen am Ende zu einem vernichtenden Fazit, besonders für die angeblich beste Alternative zu einem Benziner, dem Elektroauto.

Elektroauto fällt durch

Der Test startete mit dem Elektroauto. Dem Schornsteinfeger gefiel es zunächst, es bot ausreichend Platz und fuhr sich gut. Das Problem: die Reichweite. In einem Beruf wie seinem ist man viel unterwegs. Auf dem Weg zu wichtigen Terminen kann er es sich nicht leisten, dass die Stromladung zuneige geht. Und an der Steckdose zu Hause fing das Auto dann auch noch an zu blinken: ein Defekt der Ladebuchse.

Nun ist nicht jeder täglich so viel unterwegs wie ein Schornsteinfeger. Aber zum Beispiel gibt es ja auch noch Eltern. Der WDR-Reporter ist Vater und deshalb auch darauf angewiesen, schnell von A nach B zu kommen. Auch ihm machte die geringe Reichweite des Elektroautos zu schaffen.

Die fehlende Ladeinfrastruktur tut ihr Übriges dafür, dass er nicht überzeugt ist von der Verbrenner-Alternative. Nächtliche Odysseen zu Ladestationen könne er sich ebenso wenig erlauben wie den Stromer zuhause bis zu 24 Stunden laden zu lassen.

Elektroauto-Revolution bleibt aus

Immerhin könnte bald eine kürzere Ladezeit von Elektroautos möglich sein. Daran arbeiten die Hersteller ebenso wie die Forschung. Derweil findet der deutsche Energieverband BDEW, dass am E-Auto-Flop die Autobauer selbst verantwortlich seien, schließlich gäbe es Ladestationen hierzulande im Überfluss, wie Busines Insider berichtete.

So oder so bleibt die Elektroauto-Revolution aus und der Alltagstest des WDR versucht aus Verbrauchersicht zu erklären, warum das so ist.

Deutschland hat Milliarden in E-Autos gesteckt

Auch die anderen alternativen Verkehrsmittel konnten die Tester nicht überzeugen. Wer fährt schließlich schon gerne die 40 Kilometer zu seiner Arbeitsstätte mit dem Rad, selbst wenn es elektrisch betrieben wird? Vom mangelnden Platz ganz zu schweigen. Als Verbraucher ist man schließlich auch bequem.

Da konnte das Wasserstoffauto schon eher punkten. Es ist flott unterwegs, hat eine gute Reichweite, ist einfach zu betanken. Allerdings: Es gibt nur 43 Wasserstofftankstellen in Deutschland – das ist verglichen mit den allein rund 13.500 öffentlichen E-Ladestationen ein Witz.

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