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7 Tipps: So holst du alles aus deinem Staubsaugroboter heraus

Staubsaugroboter gibt es von diversen Herstellern. Für sie alle gelten unsere 7 Tipps.
Staubsaugroboter gibt es von diversen Herstellern. Für sie alle gelten unsere 7 Tipps.
Foto: imago images/IPON
Staubsaugroboter können im Haushalt eine große Hilfe darstellen. Allerdings musst du ein paar kleinere Vorkehrungen treffen, um wirklich alles aus ihnen herauszuholen.

Wieso einen Staubsauger benutzen, wenn man einen Roboter die ganze Arbeit machen lassen kann? Diese praktische Haushaltshilfe kann für dich auch dort putzen, wo du nur schlecht oder gar nicht hinkommst und dir das Leben erheblich vereinfachen. Einige Modelle entsorgen dabei sogar selbst ihren Müll. Damit du wirklich alles aus deinem Staubsaugroboter rausholen kannst, verraten wir dir, worauf du bei seinem Einsatz achten musst.

Freie Fahrt für deinen Staubsauger-Roboter

Damit dein Staubsaugroboter wirklich effektiv seiner Arbeit nachgehen kann, musst du zunächst einmal dafür sorgen, dass er nicht von Hindernissen oder Gefahren daran gehindert wird. Dazu gehören Möbel, Kabel und Treppen, aber auch Kleinkinder und Haustiere. Bevor du dir also einen solchen Gehilfen anschaffst, solltest du zunächst sicher sein, dass er zu dir passt. Ist es dann soweit, solltest du vor dem Einschalten auf folgende Punkte achten:

N°1: Aufräumen und Kabel sichern

Es scheint banal, jedoch ist es wichtig, dass der Fußboden für deinen Staubsauger-Roboter komplett frei ist. Auf diese Weise vermeidest du, dass er aneckt, bestimmte Bereiche nicht richtig putzt oder sogar Schaden nimmt. Auch Kabel können dabei ein wesentliches Hindernis darstellen. Daher empfehlen wir dir, Kabelhalter einzusetzen, die dafür sorgen, dass der kleine Helfer sich nicht verfängt.

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N°2: Stühle hochstellen und Möbel auseinanderrücken

Auch solltest du darauf achten, dass der Staubsaugroboter generell genügend Platz hat, um seiner Arbeit nachzugehen. Stelle dafür am besten alle Stühle hoch – auf Tische oder andere Flächen – und rücke die restlichen Möbel auseinander. So hältst du die Gefahr des Aneckens gering und die Arbeit ist schnell und mühelos verrichtet.

N°3: Schränke erhöhen oder sichern

Schränke stellen ein etwas komplizierter zu handhabendes Hindernis dar. Sind sie zu niedrig kann dein Robo-Helfer beispielsweise steckenbleiben. Sorge also entweder dafür, dass besagte Möbelstücke hoch genug liegen, damit der Staubsauger-Roboter darunter durchkommt oder aber stecke mittels Holzleisten oder Lichtschranken die Bereiche unter den Schränken ab.

N°4: Abgründe sperren und Schutzzonen einrichten

Treppen und andere Abgründe können zum regelrechten Robo-Killer mutieren. Obwohl die meisten Staubsaugroboter über Sensoren verfügen, die sie vor Gefahren warnen sollen, können auch diese sich hin und wieder mal irren. Die Konsequenz: Dein teures Gadget verabschiedet sich in die Tiefe. Achte also darauf, dass du den Haushaltshelfer bei ausreichend einsetzt und richte Barrieren sowie Schutzzonen ein.

Viele smarte Staubsauger verfügen über ein Feature, das es ermöglicht, Gefahrenzonen mittels Magnetstreifen oder Virtual Walls abzugrenzen. iRobot, der Hersteller des Roomba i7+ (im Test), bietet mit sogenannten Virtual Wall Lighthouse-Geräten (VWLH) die Option einer Art Tor. Damit kann der Roboter erst dann in den nächsten Raum fahren, wenn der erste gänzlich gereinigt ist.

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N°5: Staubsaugroboter programmieren

Eine Funktion, die viele moderne Staubsauger-Roboter mit sich bringen: das Programmieren. Mit ihrer Hilfe lässt sich bereits im Voraus einstellen, wann und wo der Gehilfe seine Arbeit aufnehmen soll. So kannst du selbst vom Büro oder der Uni aus den Befehl erteilen, loszulegen, und wenn du abends nach Hause kommst, ist die Wohnung sauber.

N°6: Täglich einsetzen

Einige Robo-Staubsauger lernen, andere nicht. Wichtig ist es dennoch auch letztere täglich in den Einsatz zu schicken. Wenngleich es ihnen nicht gelingt, sich Wege und Räumlichkeiten zu merken, bekommen sie so beispielsweise die Möglichkeit, auch festgetretenen Schmutz zu entfernen. Auf diese Weise musst du am Ende nicht nochmal selbst handanlegen.

N°7: Regelmäßig pflegen

Wie alle Geräte sehnt sich auch ein Roomba oder Roborock nach Zuneigung. Es ist also wichtig, dass du ihn regelmäßig pflegst und sauberhältst. Nur so bewahrst du die Qualität deines Staubsauger-Roboters und kannst gewährleisten, dass er seine anfängliche Saugfähigkeit und Reinigungskraft beibehält. Wie genau du das Gadget zu reinigen hast, kannst du in der Regel der Bedienungsanleitung entnehmen.

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Fazit: Staubsaugroboter brauchen dich

Es mag sein, dass dein neuer Staubsauger-Roboter noch so intelligent ist – er ist eine Maschine und kommt noch nicht ohne deine Hilfe zurecht. Wenn du also lange was von ihm haben willst und erwartest, dass er gleichbleibende Leistung abliefert, solltest du dich ihm gegenüber auch entsprechend verhalten. Sollte es dir nicht um die Putzkraft, sondern nur um das Gadget an sich gehen, versuch's doch mit einem ganz speziellen Staubsaugroboter: Dieser Roomba flucht statt zu putzen.

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