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E-Reader im Test: Das sind die besten Kindle-Alternativen

Vergiss Toline und Amazons E-Reader. Diese Kindle-Alternativen machen genauso viel Spaß.
Vergiss Toline und Amazons E-Reader. Diese Kindle-Alternativen machen genauso viel Spaß.
Foto: Gregor Gruber
Urlaubszeit ist Lesezeit. Aber muss es bei E-Readern immer ein Kindle sein? Wir haben uns die Alternativen einmal genauer angesehen.

Für viele ist der Urlaub die einzige Zeit im Jahr, um sich mal so richtig entspannt durch ein Buch zu schmökern. Weil man seinen Koffer aber nicht unnötig mit dicken Büchern beladen will, kaufen sich immer mehr Leute einen E-Reader. Am bekanntesten ist der E-Reader von Amazon und die Tolino-Reader, aber sind diese auch zwangsläufig die Besten? Wir haben uns die besten Kindle-Alternativen einmal genauer angesehen.

E-Reader im Überblick: Diese Kindle-Alternativen sind die besten

Schaut man sich auf dem Markt der E-Reader genauer um, gibt es derzeit zwei große Namen: Tolino und Kindle. Dabei liegt die Amazon-Marke Kindle klar vorn. Aber warum eigentlich? Tolino und Kindle E-Reader haben wir bereits für euch verglichen, deshalb wollen wir uns jetzt einmal die unbekannteren Marken genauer ansehen und zeigen euch die besten Alternativen zu den Kindle-Modellen.

Was macht den Kindle E-Reader so beliebt?

Tatsächlich ist Amazon noch nicht einmal der erste E-Reader-Anbieter gewesen, denn Sony brachte 2004 den ersten richtigen E-Reader heraus. Erst 2007 erschien das erste Gerät der Marke Kindle. Allerdings mit einer entscheidenden Neuerung: Er hatte Zugang zum WLAN oder Mobilfunk und konnte damit auf online Inhalte zufreifen. Erst 2009 zog die Konkurrenz mit ähnlichen Modellen in die Markt ein. Kindle hatte also fast zwei Jahre die Vorherrschaft.

In dieser Zeit hat das Amazon-Unternehmen es geschafft eine Marke aufzubauen und gehört bis heute immer zu den ersten Herstellern, die neue Innovationen umsetzen. Sechs verschiedene Modelle in mehr als zehn Generationen führt er inzwischen im Sortiment.

Das macht den Kindle E-Reader aus:

  • WLAN und Mobilfunk kompatibel
  • Der Bildschirm basiert auf "elektronischem Papier" und ist auch bei starker Sonne oder Schatten immer gut lesbar
  • Kindle-Modelle können folgende Formate lesen: .atw, .txt, .pdf., jpeg, .gif, .png, .bmp, .mobi, .prc
  • Es kann beliebig gezoomt werden
  • Über das Amazon "Whispernet" können ohne Kosten für Datennutzung Daten online ausgetauscht werden
  • Über "kindle direct publishing" können Hobby-Autoren direkt Bücher hochladen und publizieren
  • Kindle-Geräte verfügen über eine Vorlese-Funktion
  • Einige Kindle-Modelle sind zudem wasserfest
  • Es können auch Musik und Hörbücher gehört werden

Das sind die neuesten Kindle E-Reader:

Das sind die besten Alternativen zum Kindle & Tolino E-Reader

In Deutschland gibt es neben Kindle und Tolino noch drei Marken, die eine gute Alternative zu den E-Readern darstellen: Kobo, PocketBook & Likebook. Wir zeigen euch jeweils die besten Modelle zu einem äquivalenten Kindle E-Reader.

#1 Kobo Forma & Aurora H2O

Kobo ist ein kanadischer Hersteller von E-Book Readern. Seit 2017 hat Kobo die Firma Tolino übernommen und damit in Deutschland Fuß gefasst. Die E-Reader von Kobo sind eine gute Alternative zu den Kindle-Modellen. Sowohl der Kobo Forma, als auch der Kobo Aurora kommen mit acht Gigabyte internem Speicherplatz, sind WLAN-kompatibel, unterstützen alle gängigen Dateiformate und sind wasserdicht bis zwei Meter. Der Kobo Forma hält bis zu vier Wochen ohne Aufladung, der Aurora sogar bis zu acht Wochen. Der Aurora kann zusätzlich auch über Bluetooth genutzt werden und ist per microSD-Karte erweiterbar, dafür ist die Bedienung etwas komplizierter.

#2 PocketBook Touch HD 3 & InkPad 3

Pocketbook ist eine amerikanische Firma und vertreibt seit 2008 E-Reader. Der aktuelle Touch HD 3 ist eine sehr gute Alternative zum Kindle Paperwhite. Er verfügt ebenfalls über WLAN, kann Musik abspielen, ist wassergeschützt, hat die gleiche hohe Auflösung und kann mit acht oder 16 Gigabyte Speicher erworben werden. Im Gegensatz zum Paperwhite verfügt er zudem über Bluetooth. Das PocketBook InkPad 3 verfügt über alle wichtigen Funktionen des Kindle Oasis, außer dass es nicht wassergeschützt ist. Dafür kann es per microSD-Karte beliebig erweitert werden.

#3 Likebook Mars

Likebook ist ein E-Reader-Hersteller im oberen Preissegment. Das Likebook Mars ist eine Alternative zum Kindle Oasis. Genauso, wie Oasis kann das Likebook Mars seine Farbe an die Lichtsituation anpassen. Es läuft ebenfalls über Mobilfunk und hat 16 Gigabyte Speicherplatz, kann aber erweitert werden. Es verfügt zudem über Bluetooth und hat einen Eingang für Kopfhörer. Das Display ist etwas größer, als beim Oasis, dafür allerdings nicht wassergeschützt.

Fazit: Auch mal über den Tellerrand schauen

Auch wenn Kindle mit Recht ein Spitzenreiter in Sachen E-Readern ist, gibt es inzwischen genug Hersteller, die es durchaus mit dem Amazon-Giganten aufnehmen können. Die Kindle Oasis 3 Alternativen von Kobo, Likebook und PocketBook sind sogar im Preisvergleich billiger.

Dafür ist das Kindle Paperwhite ein absoluter Preis-Leistungs-Sieger und kann fast nur mit dem Tolino Shine 3 verglichen werden. Der einfache Kindle 2019 E-Reader ist ebenfalls unangefochten. Auch auf das Amazon "Whispernet" und die Kindle-Bibliothek hat man nur über Kindle E-Reader Zugriff. Zu den beliebtesten Kindle-Produkten laut Chip.de-Test gehören übrigens die Folgenden:

  • #1: Amazon Kindle Oasis (2017) WLAN+3G 32GB für 319,99 Euro
  • #2: Amazon Kindle Paperwhite (2018) WLAN+3G für 199,99 Euro
  • #3: Amazon Kindle Paperwhite (2015) WLAN+3G für 149,99 Euro

Wenn es dich also doch mehr zu den großen Marken zieht, haben wir uns den Kindle Paperwhite und den Kindle 2019 einmal genauer angesehen und verraten dir, welcher sich mehr zum Kauf lohnt. Ein neues Start-up will übrigens jetzt ein Tablet und E-Reader in einem herausbringen.

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