Die Funktion „Fast Pair“ wurde schon im Oktober 2017 von Google eingeführt und sollte die Verbindung eines Android-Handys mit einem anderen Peripherie-Gerät vereinfachen. Sie ist vorrangig für kabellose Kopfhörer gedacht, kommt aber auch Bluetooth-Lautsprechern, Soundbars und vergleichbaren Produkten zugute. Voraussetzung ist, dass das entsprechende Smartphone über die Software-Version 6.0, alias Marshmallow, oder höher verfügt.

Der Google Fast Pair Service (GFPS) soll im Wesentlichen fünf Punkte erfüllen:

  • Anzeige einer Benachrichtigung, wenn sich das Gerät im Pairing-Modus befindet, um das erste Pairing zu erleichtern.
  • Verknüpfen des Geräts mit dem Konto des Benutzers, nachdem das erste Pairing abgeschlossen ist.
  • Anzeige einer Benachrichtigung über das nachfolgende Pairing, sodass der Benutzer nicht wissen muss, wie er das Gerät wieder in den Pairing-Modus bringen kann, bevor er es mit seinen anderen Geräten koppelt.
  • Verknüpfen eines personalisierten Namens mit dem Gerät.
  • Anzeige einer Meldung, wenn ein Firmware-Update verfügbar ist.

Android-Handys: Fast Pair erhält wichtiges Update

Um eine schnelle Verbindung beziehungsweise Kopplung zu gewährleisten wird das Peripherie-Gerät in einen Pairing-Modus versetzt. Dabei sendet es via Bluetooth Low Energy (Bluetooth LE) eine sogenannte Fast-Pair-Nachricht aus. Wird diese von deinem Android-Handy empfangen, leitet es den Pairing-Vorgang ein.

„Das neue Fast Pair-Erlebnis auf Android ist da“, heißt es nun in einem Tweet des Entwicklerteams. „Mit einem aktualisierten, einfacher zu bedienenden Layout, sehen Sie, wie es das Verbinden von Bluetooth-Geräten mit 100+ Geräten von Partnern wie @JBLaudio und @SonyElectronics einfacher und bequemer macht, alles mit einem einzigen Tippen.“ Ausgeschlossen werden davon lediglich jene Android-Handys, deren Betriebssystem noch nicht die Version 6.0 erreicht hat.

Änderungen für Fast Pair

Zunächst äußert sich das Update lediglich in der Optik der beliebten Funktion. Während sie sich bislang durch ein Pop-up am oberen Bildschirmrand bemerkbar machte, deckt der Prozess nun den gesamten Bildschirm ein. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass du eine bessere Übersicht und mehr Kontrolle darüber hast.

Eine weitere Funktion, die Google gerade erst für Android-Handys bereitgestellt hat, könnte sogar dein Leben retten. Auf einigen Smartphones musst du dich derweil für kritischer Malware in Acht nehmen.

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